Archive for the Romane Category

Audiobücher ab 2018

Posted in Audio, Romane on 4. März 2018 by tramway1435

Anfgang 2018 startete der Verkauf der Hörbücher der im Kelter-Verlag wiederaufgelegten Romanausgaben. Kelter hat scheinbar nicht nur die Druckrechte erworben. Produziert wird die Reihe von SAGA Egmont. Vorgelesen werden die Romane von Thorsten Breitfeldt. Die Dateien sind online beim Verlag bestellbar (zudem auch bei Amazon/Audible etc.). Die erste Ausgabe „Agenten & Spione“ erschien bereits als Hörspiel bei Zauberstern unter dem ursprünglichen Originaltitel. Die aufwendig gemachte Zauberstern-Produktionsreihe hielt ja leider nur 3 Romane durch. Aktuell sind folgende 10 Hörbücher bei SAGA erschienen (genannt sind zuerst die ursprünglichen Romantitel):

001 = Zauberkreis 002
PARKER IM NETZ DER SPIONE (Zauberkreis)
AGENTEN & SPIONE (Kelter)

002 = Zauberkreis 005
BUTLER PARKERS NEUSTE MASCHE (Zauberkreis)
DEM VERBRECHEN AUF DER SPUR (Kelter)

003 = Zauberkreis 007
PARKER BLUFFT DIE MOERDER (Zauberkreis)
DER GROSSE BLUFF (Kelter)

004 = Zauberkreis 010
PARKER SCHIESST AUS ALLEN ROHREN (Zauberkreis)
BANG, BANG, FEUER FREI! (Kelter)

005 = Zauberkreis 013
PARKER UND DER BLASROHRMOERDER (Zauberkreis)
EXOTISCHER TOD (Kelter)

006 = Zauberkreis 018
PARKER UND DIE RAUSCHGIFTHAENDLER (Zauberkreis)
DER DROGENBARON (Kelter)

007 = Zauberkreis 021
BIKINIS, PARKER UND ERPRESSER (Zauberkreis)
DAS ULTIMATUM (Kelter)

008 = Zauberkreis 024
IM HINTERGRUND DER HENKER (Andra)
BUTLER PARKER STELLT DEN BOSS (Bastei)
SCHACHMATT DURCH BUTLER PARKER (Zauberkreis)
DAME SCHLÄGT KÖNIG (Kelter)

009 = Zauberkreis 025
ZENTRALE CHICAGO (Hallberg Bastei)
PARKER AUF HEISSEN SPUREN (Zauberkreis)
AUF HEISSER SPUR (Kelter)

010 = Zauberkreis 029
PARKER UND DIE SCHWARZE WITWE (Zauberkreis)
DIE SCHWARZE WITWE (Kelter)

Nachtrag: 15.9.2018
Auf der Webseite des Kelter-Verlags sind die Hörbücher nicht mehr bestellbar, vermutlich wurde die Reihe bereits wieder eingestellt.

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Neuauflage ab 2015

Posted in Audio, Links, Romane, Titelliste on 4. März 2018 by tramway1435

kelter0012015 hat der Kelter-Verlag (Martin Kelter Verlag GmbH & Co. KG) erneut mit der Herausgabe der Romangeschichten, die im Zauberkreis-Verlag erschienen sind, begonnen. Nach unseren Recherchen gibt es nur 8 gedruckte Einzeltitel (Nr. 1-8). Dazu sind zahlreiche weitere Romane als sogenannte E-Books (eBooks) erhältlich – zahlreiche Ausgaben gibt es mittlerweile auch in verschiedenen „Sammelboxen“. Bei Amazon gibt es die Titel als Kindle-Edition und bei iTunes sind diese als iBook erhältlich. Vor vielen Jahren hat Kelter bereits einmal Parker-Sammelbände mit diversen Titeln herausgegeben (es liegen uns aber nur einige wenige dieser vor). Die Titelbilder der damaligen Sammelbände wurden nun übrigens durch neue ersetzt (die Sammelbände hatten jeweils nur ein Titelbild, obwohl immer mehrere Romane enthalten waren). Die Reihenfolge der Titelnummern von Zauberkreis wird in dieser Neuauflage nicht eingehalten und man verwendet zudem oft völlig abweichende Romantitel. Wir sind gespannt, wieviele der Romane letztendlich neu aufgelegt werden – alles sicherlich abhängig vom Verkaufserfolg! Vielleicht bring die Neuauflage und das neue Medium eBook ja nun eine neue Schar von Butler Parker-Fans mit sich. Seit 2018 werden die Kelter-Ausgaben nun zusätzlich auch als Hörbuch vertrieben (aktuell = Hefte 1-10).

Aktuell sind folgende Romane bei Kelter erschienen (genannt sind zuerst die ursprünglichen Romantitel):

001 = Zauberkreis 002
PARKER IM NETZ DER SPIONE
AGENTEN SPIONE (Kelter) >>> Auch als Hörbuch erschienen

002 = Zauberkreis 005
BUTLER PARKERS NEUSTE MASCHE
DEM VERBRECHEN AUF DER SPUR (Kelter) >>> Auch als Hörbuch erschienen

003 = Zauberkreis 007
PARKER BLUFFT DIE MOERDER
DER GROSSE BLUFF (Kelter) >>> Auch als Hörbuch erschienen

004 = Zauberkreis 010
PARKER SCHIESST AUS ALLEN ROHREN
BANG, BANG, FEUER FREI! (Kelter) >>> Auch als Hörbuch erschienen

005 = Zauberkreis 013
PARKER UND DER BLASROHRMOERDER
EXOTISCHER TOD (Kelter) >>> Auch als Hörbuch erschienen

006 = Zauberkreis 018
PARKER UND DIE RAUSCHGIFTHAENDLER
DER DROGENBARON (Kelter) >>> Auch als Hörbuch erschienen

007 = Zauberkreis 021
BIKINIS, PARKER UND ERPRESSER
DAS ULTIMATUM (Kelter) >>> Auch als Hörbuch erschienen

008 = Zauberkreis 024
IM HINTERGRUND DER HENKER (Andra)
BUTLER PARKER STELLT DEN BOSS (Bastei)
SCHACHMATT DURCH BUTLER PARKER (Z)
DAME SCHLÄGT KÖNIG (Kelter) >>> Auch als Hörbuch erschienen

009 = Zauberkreis 025
ZENTRALE CHICAGO (Hallberg Bastei)
PARKER AUF HEISSEN SPUREN (Z)
AUF HEISSER SPUR (Kelter) >>> Auch als Hörbuch erschienen

010 = Zauberkreis 029
PARKER UND DIE SCHWARZE WITWE
DIE SCHWARZE WITWE (Kelter) >>> Auch als Hörbuch erschienen

011 = Zauberkreis 031
PARKER JAGT DIE ATOMGANGSTER
GANGSTERJAGD (Kelter)

012 = Zauberkreis 035
PARKER PACKT DEN PLAYBOY
SCHÖNES VERBRECHEN (Kelter)

013 = Zauberkreis 039
PARKER UND DER GIFTZWERG
GIFT UND GALLE (Kelter)

014 = Zauberkreis 041
PARKER UND WAHNSINNSDROGE
IN DEN WAHNSINN (Kelter)

015 = Zauberkreis 043
PARKER BLUFFT DIE AMAZONEN
WER HÄTTE DAS GEDACHT (Kelter)

016 = Zauberkreis 048
PARKER UND DIE GROSSEN BOSSE
BIG BOSS (Kelter)

017 = Zauberkreis 001
PARKER UND DIE WEISSE GOETTIN
DIE WEISSE GÖTTIN (Kelter)

018 = Zauberkreis 003
PARKER UND DER HERR DER ROBOTER
DIE MACHT AUS METALL (Kelter)

019 = Zauberkreis 004
BUTLER PARKER GEHT EIN LICHT AUF
AUF DER SPUR (Kelter)

020 = Zauberkreis 006
BUTLER PARKER STELLT EIN BEIN
GEGEN DEN STROM (Kelter)

021 = Zauberkreis 008
PARKER, GANGSTER UND KANONEN
GANGSTER UND KANONEN (Kelter)

022 = Zauberkreis 009
INKLUSIVE BLEI UND TOD (Saba)
BITTE SCHIESSEN SIE ZUERST (Bastei)
PARKER SCHNAPPT DIE GROSSEN FISCHE (Z)
DER GROSSE FISCH (Kelter)

023 = Zauberkreis 011
PARKER SCHIESST DEN VOGEL AB
DER WEG ZUM ZIEL (Kelter)

024 = Zauberkreis 012
BUTLER PARKER CONTRA GEHEIMBUND
DER GEHEIMBUND (Kelter)

025 = Zauberkreis 014
IM CENTRALPARK LAUERT DER TOD
DER TODESPARK (Kelter)

026 = Zauberkreis 015
PARKER UND DER FREITAGSKILLER
DER FREITAG-KILLER (Kelter)

027 = Zauberkreis 016
PARKER SPIELT DIE ERSTE GEIGE
AUF DER JAGD (Kelter)

028 = Zauberkreis 017
PARKER UND DIE MORDFALLE
DIE FALLE (Kelter)

029 = Zauberkreis 019
PARKER, HONGKONG, GELBE DRACHEN
DIE GELBEN DRACHEN (Kelter)

030 = Zauberkreis 020
PARKER WETZT DIE SCHARTE AUS
VERGELTUNG (Kelter)

031 = Zauberkreis 022
PARKER, GANGSTER UND URAN
ATOM GANGSTER (Kelter)

032 = Zauberkreis 023
PARKER TANZT NUR UNGERN TWIST
IM TAKT DES VERBRECHENS (Kelter)

033 = Zauberkreis 026
PARKER, CHIPS UND FREMDE KASSEN
GLUECKSSPIEL (Kelter)

034 = Zauberkreis 027
BUTLER PARKERS PFERDEKUR
VIER BEINE ZUM ZIEL (Kelter)

035 = Zauberkreis 030
PARKER UND DIE INSELHAIE
INSEL HAIE (Kelter)

036 = Zauberkreis 028
PARKER, SCHUESSE UND AGENTEN
AGENTEN UNTER FEUER (Kelter)

037 = Zauberkreis 032
PARKER UND DAS MORDPHANTOM
DAS MORD PHANTOM (Kelter)

038 = Zauberkreis 033
PARKER SCHEUCHT DIE MARSMENSCHEN
DIE AUSSERIRDISCHEN (Kelter)

039 = Zauberkreis 036
PARKER UND DIE SPINNE
IM NETZ DER SPINNE (Kelter)

040 = Zauberkreis 034
PARKER UND DIE BOWERYWOELFE
DIE BOWERY WOELFE (Kelter)

041 = Zauberkreis 037
PARKER MACHT DIE PFERDE SCHEU
AUFGESCHEUCHT UND ABGERAEUMT (Kelter)

042 = Zauberkreis 038
PARKERS GROSSER FISCHZUG
EIN GROSSER FANG (Kelter)

043 = Zauberkreis 042
PARKER UND DIE MONDFAEHRE
DIE MONDFAEHRE (Kelter)

044 = Zauberkreis 040
PARKER CONTRA MORD AG
DIE MORD AG (Kelter)

045 = Zauberkreis 044
PARKER IM TEUFELSKREIS DER HENKER
DIE HENKER (Kelter)

046 = Zauberkreis 045
PARKER STOPPT DEN HERRN DER WELT
HERRSCHER DER WELT (Kelter)

047 = Zauberkreis 046
BUTLER PARKER TRAUT MAN NICHT (Bastei)
PARKER UND DAS GESPENST VON DER YACHT (Z)
DIE UNHEIMLICHE YACHT (Kelter)

048 = Zauberkreis 047
PARKER SCHEUCHT DEN SKORPION
DER SKORPION (Kelter)

049 = Zauberkreis 049
PARKER UND DIE MORDVERSCHWOERUNG
MOERDERISCHE VERSCHWOERUNG (Kelter)

050 = Zauberkreis 051
PARKER FLIRTET MIT SCHNEEWITCHEN
EIN FLIRT MIT SCHNEEWITCHEN (Kelter)

051 = Zauberkreis 060
PARKER SCHEUCHT DIE SALAMANDER
JAGD AUF DIE SALAMANDER (Kelter)

052 = Zauberkreis 061
PARKER REIZT DIE GROSSEN DREI
DIE GROSSEN DREI (Kelter)

053 = Zauberkreis 062
PARKER RAUBT DIE SCHOENE HELENA
DIE SCHOENE HELENA (Kelter)

054 = Zauberkreis 069
PARKER SPIELT MIT KLEINEN HASEN
DAS SPIEL MIT DEN KLEINEN HASEN (Kelter)

055 = Zauberkreis 068
PARKER SCHAUKELT BLONDE PUPPEN
BLONDE PUPPEN (Kelter)

056 = Zauberkreis 065
PARKER SCHIELT NACH SCHOENEN NYMPHEN
SCHOENE NYMPHEN (Kelter)

057 = Zauberkreis 071
PARKER ATTACKIERT DIE SEEJUNGFRAU
DIE SEEJUNGFRAU (Kelter)

058 = Zauberkreis 072
PARKER STREICHELT HEISSE KATZEN
HEISSE KATZEN (Kelter)

059 = Zauberkreis 084
PARKER HEBT DIE SCHONZEIT AUF
VOLLGAS (Kelter)

060 = Zauberkreis 085
PARKER KLOPFT IM JENSEITS AN
AM RANDE DES JENSEITS (Kelter)

061 = Zauberkreis 083
PARKER SCHEUCHT DIE SANFTEN LAEMMER
SANFTE LÄMMER (Kelter)

062 = Zauberkreis 078
PARKER KOEPFT DIE SCHLANGENBRUT
SCHLANGENBRUT (Kelter)

063 = Zauberkreis 087
PARKER STICHT DEN MOERDERHAI
MÖRDER HAI (Kelter)

064 = Zauberkreis 091
PARKER PFEIFT AUF HARTE MASCHEN
MIT SCHIRM, CHARME UND MELONE (Kelter)

065 = Zauberkreis 092
PARKER SCHIELT NACH BLONDEN BIENEN
GIRLS, GIRLS, GIRLS (Kelter)

066 = Zauberkreis 093
PARKER UND DIE GELBEN GOETTER
DIE GELBEN GÖTTER (Kelter)

067 = Zauberkreis 095
PARKER UND DIE DAME OHNE UNTERLEIB
DIE UNVOLLSTÄNDIGE DAME (Kelter)

068 = Zauberkreis 096
DAS GIRL MIT DEM STRIPTEASETICK
STRIPTEASE GIRL (Kelter)

069 = Zauberkreis 277
PARKER SOGT FÜR KALTE DUSCHEN
UNBERECHENBAR (Kelter)

070 = Zauberkreis 098
PARKER TRICKTS DEN TIGER AUS
SPIEL DES TIGERS (Kelter)

071 = Zauberkreis 099
PARKER UND KLEOPATRA
KLEOPATRA (Kelter)

072 = Zauberkreis 100
PARKER LOCKT DIE KATZE AN
CATS & DOGS (Kelter)

073 = Zauberkreis 103
PARKER, GIFTGAS UND GANOVEN
GIFTGAS & KANONEN (Kelter)

074 = Zauberkreis 104
PARKER SPERRT DEN VAMPIR EIN
SPERRT DEN VAMPIR EIN (Kelter)

075 = Zauberkreis 094
PARKER UND DAS GIRLQUARTETT
GIRL-QUARTETT (Kelter)

076 = Zauberkreis 105
PARKER, HAIE, FLOTTE NIXEN
SHARK, SHARP GIRLS (Kelter)

077 = Zauberkreis 106
PARKERS WEEKEND MIT DER HEXE
HEXENWOCHENENDE (Kelter)

078 = Zauberkreis 107
PARKER KUESST DIE ROTE LADY
LADY IN RED (Kelter)

079 = Zauberkreis 108
PARKER LEGT DEN CHEF AUFS KREUZ
AUSGETRICKST (Kelter)

080 = Zauberkreis 109
PARKER FLIPPT DEN DEALER AUS
NO DEAL (Kelter)

081 = Zauberkreis 110
PARKER SCHEUCHT DIE TARZANBROTHERS
TARZAN BROTHERS (Kelter)

082 = Zauberkreis 111
PARKER LAESST DEN BOSS ROTIEREN
DER BOSS (Kelter)

083 = Zauberkreis 112
PARKER LOEST DEN HAREM AUF
HAREM (Kelter)

084 = Zauberkreis 113
PARKER NEPPT DEN SCHRAEGEN OTTO
DER SCHRÄGE OTTO (Kelter)

085 = Zauberkreis 115
PARKER BLUFFT DEN GROSSEN MEISTER
MEISTER BLUFF (Kelter)

086 = Zauberkreis 116
PARKER UND DAS SCHLOSSGESPENST
DAS SCHLOßGESPENST (Kelter)

087 = Zauberkreis 281
PARKER KATAPULTIERT DIE ROEMER
DIE RÖMER (Kelter)

088 = Zauberkreis 119
PARKER STUERMT DEN LUNAPARK
LUNA PARK (Kelter)

089 = Zauberkreis 120
PARKER GIPST DIE HAIE EIN
AUSGESPIELT (Kelter)

090 = Zauberkreis 121
PARKER POKERT MIT BANDITEN
POKER MIT BANDITEN (Kelter)

091 = ZAUBERKREIS 081
KESSELTREIBEN AUF PARKER
PARKER IN DER KLEMME (KELTER)

092 = Zauberkreis 122
PARKER WIRFT MIT SCHNEE UND DYNAMIT
SCHNEE UND DYNAMIT (Kelter)

093 = Zauberkreis 123
PARKER, PUPPEN, PORNOFOTOS
VERRÜCKTE PUPPEN (Kelter)

094 = Zauberkreis 124 – erster Roman mit Lady Simpson
PARKER LAESST DEN TORO PLATZEN
DER TORO (Kelter)

095 = Zauberkreis 125
PARKER REIZT DEN MANN IM FRACK
DER MANN IM FRACK (Kelter)

096 = Zauberkreis 126
PARKER ZWINGT DEN BOSS ZU BODEN
DER PATE (Kelter)

097 = Zauberkreis 127
PARKER KLOPFT DEM PATEN AUF DIE FINGER
PROVOKANT (Kelter)

098 = Zauberkreis 128
PARKER DEMONTIERT DEN WASSERMANN
DIE DEMONTAGE (Kelter)

099 = Zauberkreis 129
PARKER LEGT DIE KATZE TROCKEN
TROCKENE KATZEN (Kelter)

100 = Zauberkreis 130
PARKER STOPPT DEN AMOKLAEUFER
STOPPT DEN AMOKLÄUFER (Kelter)

101 = Zauberkreis 131
PARKER UND DER SEXREPORT
DER SEX REPORT (Kelter)

102 = Zauberkreis 132
PARKER REISST DEN TIGER AUF
DER TIGER (Kelter)

103 = Zauberkreis 133
PARKER NARRT DIE KIDNAPPER
DER KIDNAPPER (Kelter)

104 = Zauberkreis 137
PARKER UND DIE ROCKER VON BLACKPOOL
DER ROCKER VON BLACKPOOL (Kelter)

105 = Zauberkreis 139
KILLER FÜR ZWEI SCHLANKE BEINE

106 = Zauberkreis 140
SOLO FUER EIN SCHEUES REH
SOLO UNTERWEGS (Kelter)

107 = Zauberkreis 141
HETZJAGD AUF EIN NUMMERNGIRL
DIE HETZJAGD (Kelter)

108 = Zauberkreis 138
BLEI UND SCHROT FUER LADY SIMPSON
BLEI UND SCHROTT FÜR DIE LADY (Kelter)

109 = Zauberkreis 165
PARKERS STURZFLUG IN DIE HOELLE
DER SATAN (Kelter)

110 = Zauberkreis 142
PARKER TREIBT DEN DAEMON AUS
DER KAMPF MIT DEN DÄMONEN (Kelter)

111 = Zauberkreis 143
DER VAMPIR MIT DEN BLONDEN LOCKEN
DER VAMPIR (Kelter)

112 = Zauberkreis 145
PARKER SPIELT MIT SEEJUNGFRAUEN
DAS SPIEL MIT DEN SEEJUNGFRAUEN (Kelter)

113 = Zauberkreis 146
EIN GURU LÄßT ZUR HÖLLE BITTEN

114 = Zauberkreis 147
PARKER PFLUEGT DAS MONSTER UNTER
DAS MONSTER (Kelter)

115 = Zauberkreis 148
PARKER UND DIE KLEINEN GRUENEN MAENNCHEN
DIE KLEINEN GRÜNEN MÄNNCHEN (Kelter)

116 = Zauberkreis 149
EINE LADY TUT DAS NICHT

117 = Zauberkreis 150
MYLADY KEILT NACH HINTEN AUS
MY LADY (Kelter)

118 = Zauberkreis 151
PARKER SCHIESST DEN FALKEN AB
DER FALKE (Kelter)

119 = Zauberkreis 152
PARKER POKERT MIT PISTOLEN
POKER MIT PISTOLEN (Kelter)

120 = Zauberkreis 153
ZARTER SPECK IN SCHARFER FALLE

121 = Zauberkreis 154
PARKER TAENDELT MIT AGENTEN
PARKER UND DIE AGENTEN (Kelter)

122 = Zauberkreis 155
PARKES FERIEN MIT DEN RATTEN
FERIEN MIT RATTEN (Kelter)

123 = Zauberkreis 156
PARKER STAUBT MILLIONEN AB

124 = Zauberkreis 157
PARKER STELLT DEN PROFIKILLER
DER PROFIKILLER (Kelter)

125 = Zauberkreis 159
MYLADY DÜPIERT DIE GANGSTER

126 = Zauberkreis 160
MYLADY RAMMT DAS MOERDERTRIO
MÖRDER TRIO (Kelter)

127 = Zauberkreis 162
MYLADY FLIEGT DEN TODESLOOPING
DER TODES LOOPING (Kelter)

128 = Zauberkreis 161
PARKER LAESST DIE LOK ENTGLEISEN
DIE ENTGLEISTE LOK (Kelter)

129 = Zauberkreis 163
PARKER TROTZT DEM WEISSEN HAI
DER WEISSE HAI (Kelter)

130 = Zauberkreis 164
PARKER GEHT AUF WANZENJAGD
DIE WANZENJAGD (Kelter)

131 = Zauberkreis 158
PARKER MIMT DEN AUGENZEUGEN
DER AUGENZEUGE (Kelter)

132 = Zauberkreis 166
MIT MELONE, SCHIRM UND PANZER

133 = Zauberkreis 167
PARKER MACHT DEN DIEBEN DAMPF
AUF DER SPUR NACH DEN DIEBEN (Kelter)

 

Die obigen Ausgaben behandeln bis zum Heft 123 (Zauberkreis-Nummer) die frühen Romangeschichten, bei denen Butler Parker für Mike Rander in den USA tätig ist. Autor ist hier immer Günter Dönges. Ab Heft 124 und somit auch in der 2016 erschienen „Special Edition / 5 unveröffentlichte Krimis“ (sowohl in Buchform als auch als eBook!) sind es Geschichten mit Lady Agatha Simpson in London bzw. Großbritannien. Hier sind dann später tlw. auch andere Autoren vertreten. Mit „unveröffentlicht“ ist wohl „bisher unveröffentlicht durch Kelter“ gemeint. Diese Ausgabe umfaßt die folgenden Titel (erstmals wurden hier die alten Romantitel beibehalten und sogar die Reihenfolge der Originalausgaben):

Zauberkreis 430
PARKER SPIELT DIE NULLEN AUS = GÜNTER DÖNGES

Zauberkreis 431
PARKER CONTRA DUNKLE GESCHAEFTE = CURD H.WENDT (E. DIEDRICHS)

Zauberkreis 432
PARKER WAESCHT DEM FIGARO DEN KOPF = EDMUND DIEDRICHS

Zauberkreis 433
PARKER BREMST DIE TODESBOTEN = GÜNTER DÖNGES

Zauberkreis 434
PARKER STELLT DEN GRAUEN FROSCH = CURD H.WENDT (E. DIEDRICHS)

 

Die Angaben zu den Titeln etc. entstammen unserer Butler Parker-Gesamtliste, die als pdf-Datei heruntergeladen werden kann.

kelter-staffel1

Links:

Bestellseite des Kelter-Verlags für die gedruckten Ausgaben (es sind aktuell nur noch 5 Ausgaben erhältich, vermutlich Restbestände!)

Bestellseite des Kelter-Verlags für die E-Books

 

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Hörspiele ab 2010

Posted in Audio, Romane on 4. März 2018 by tramway1435

Der Sohn von Günter Dönges hat einem Hörspielproduzenten in Deutschland die Lizenz erteilt Butler-Parker-Romanvorlagen seines Vaters zu vertonen. Wir erhielten in den vergangenen Jahren zahlreiche Zuschriften und Anfragen von Produzenten. Es freut uns sehr, daß ein Anbieter nach langer Suche den Sohn Wolfgang ausfindig machen konnte und es nun Joshua Parkers Abenteuer auch im Hörbuchformat gibt. Leider wurden bei Zauberstern nur 3 Titel produziert, danach wurde die Reihe wieder eingestellt. Beim Verlag sind die Artikel mittlerweile leider vergriffen. Die bei Kelter erschienenen Romanhefte werden seit Januar 20018 nun auch als Audiobuch (nicht als Hörspiel mit diversen Schauspielern/Stimmen) herausgegeben.

BUTLER PARKER Folge 1 : PARKER und die weiße Göttin

Nach einem Roman von Günter Dönges.

Josuah Parker, ist der Butler, des Rechtsanwaltes Mike Rander. Mit seinem Chef schlittert der Hobbydetektiv von einem aufregenden Fall in den anderen.
Gemeinsam macht das Duo, Parker und Rander, die Chicagoer Unterwelt unsicher… wie auch im vorliegenden Fall, wo sich alles um die „Weiße Göttin“ dreht…
Sie möchten erfahren wer oder was die weiße Göttin ist und in welcher Beziehung Butler Parker zu ihr steht? Und weshalb Mike Rander und sein Butler Opfer von tödlichen Anschlägen werden und wer hinter dieses Mordkomplott steckt?
Neugierig?
Dann tauchen Sie ein in die kriminalistische Welt von Butler Parker und lassen Sie sich überraschen.

Die KULT – Romanserie nun endlich als Hörspiel mit Starbesetzung, exklusiv komponierter Musik und aufregenden Soundkulissen.

Deutsche Erstveröffentlichung.

ZAUBERSTERN RECORDS – Magie für die Ohren!

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Dialogbuch: Steve Light
Regie: Simeon Hrissomallis
Executive Producer: Simeon Hrissomallis ( R & B Company), Andre Hagér (America Studios) und Julia Alexandrou
Planung & Koordination: Simeon Hrissomallis & Markus Auge
Soundmixing & Mastering: Zauberstern Sounddesign
Sprachschnitt: Julia Alexandrou
Lektorat: Steven Marc Wyndham
Sprachaufnahmen: TonInTon / Berlin und AE Strauss / Leonberg
Titelmusik: Beardy Collins
Musik: Zauberstern Records Music Production
Illustrationen & Design: Timo Wuerz
Layout: Wolfgang Strauss
Logodesign: Frank Becker

Eine ZAUBERSTERN Records Produktion 2010

CAST

Erzähler: Heiner Heusinger
Butler Parker: Lutz Riedel
Mike Rander: David Nathan
Rita Malcona: Karen Schulz-Vobach
Glenn Hayes: Helmut Krauss
Norman Culler: Johann Fohl
Harris: Sebastian Schäfer
Schultz: Jörg Adae
Shelby: Marius Cláren
Joe: Hyman Nils Weyland
Lefty Claim: Detlef Bierstedt
Lew Strapetta: Michael Pan
Walt Dalton: Marco Sand
Leutnant Madden: Christian Rode

BUTLER PARKER Folge 2 : PARKER im Netz der Spione

Nach einem Roman von Günter Dönges.

Josuah Parker, ist der Butler, des Rechtsanwaltes Mike Rander. Mit seinem Chef schlittert der Hobbydetektiv von einem aufregenden Fall in den anderen.
Gemeinsam macht das Duo, Parker und Rander, die Chicagoer Unterwelt unsicher… wie auch im vorliegenden Fall, wo sich alles um Spione, Intrigen und einem verpatzen Urlaub dreht…
Butler Parker macht im schönen Miami einige Tage Urlaub und möchte die Sonne, Strand, und eine unbeschwerte Zeit genießen, als er plötzlich in den Strudel einer außergewöhnlichen Spionageaffäre rein gezogen wird.
Wer ist Henderson? Und wieso musste er sterben? Hinter welchen Unterlagen sind die Spione her? Und wird Butler Parker diesen höchst mysteriösen Fall überleben?
Neugierig?
Dann tauchen Sie ein in die kriminalistische Welt von Butler Parker und lassen Sie sich überraschen.

Die KULT – Romanserie nun endlich als Hörspiel mit Starbesetzung, exklusiv komponierter Musik und aufregenden Soundkulissen.

Deutsche Erstveröffentlichung.

ZAUBERSTERN RECORDS – Magie für die Ohren!

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Dialogbuch: Steve Light
Regie: Simeon Hrissomallis
Executive Producer: Simeon Hrissomallis ( R & B Company), Andre Hagér (America Studios) und Julia Alexandrou
Planung & Koordination: Simeon Hrissomallis & Markus Auge
Soundmixing & Mastering: Zauberstern Sounddesign
Sprachschnitt: Julia Alexandrou
Lektorat: Steven Marc Wyndham
Sprachaufnahmen: TonInTon / Berlin und AE Strauss / Leonberg
Titelmusik: Beardy Collins
Musik: Zauberstern Records Music Production
Illustrationen & Design: Timo Wuerz
Layout: Wolfgang Strauss
Logodesign: Frank Becker

Eine ZAUBERSTERN Records Produktion 2010

CAST

Erzähler: Heiner Heusinger
Butler Parker: Lutz Riedel
Mike Rander: David Nathan
Henderson: Udo Schenk
Manters: Jörg Adae
Barkeeperin: Victoria Sturm
Bill: Wolfgang Strauss
Leutnant Canters: Helmut Krauss
Joe: Tom Steinbrecher
Mike: Marius Clarén
Melissa: Ilona Otto
John: Thomas Nero Wolff
Butch: Detlef Bierstedt
Mister Gatewell: Michael Pan
Sergeant Tax: Nils Weyland
Sergeant Max: Stefan Müller – Doriat
Professor Manfield: Christian Rode
Paul Adams: Sebastian Schäfer

BUTLER PARKER Folge 3 : PARKER und die Mädchenkiller

Nach einem Roman von Günter Dönges.

Josuah Parker, ist der Butler, des Rechtsanwaltes Mike Rander. Mit seinem Chef schlittert der Hobbydetektiv von einem aufregenden Fall in den anderen.
Gemeinsam macht das Duo, Parker und Rander, die Chicagoer Unterwelt unsicher… wie auch im vorliegenden Fall, wo sich alles um Pete Manzoni und seinen Machenschaften dreht…
Pete Manzoni, ein gefährlicher Mafiosi, ist in die Staaten zurückgekehrt um sein neues Verbrechenssyndikat aufzubauen. Doch Maud Sterling erkennt ihn und ist somit eine unliebsame Zeugin, die zum Schweigen gebracht werden soll…
Wird Pete Manzoni die junge Frau töten? Und was passiert mit Sue Weston, der Sekretärin von Mike Rander? Schwebt sie in tödlicher Gefahr? Und wieso kann Sport für Kriminelle richtig schädlich sein? Welches Geheimnis verbirgt die Psychoklinik?
Neugierig?
Dann tauchen Sie ein in die kriminalistische Welt von Butler Parker und lassen Sie sich überraschen.

Die KULT – Romanserie nun endlich als Hörspiel mit Starbesetzung, exklusiv komponierter Musik und aufregenden Soundkulissen.

Deutsche Erstveröffentlichung.

ZAUBERSTERN RECORDS – Magie für die Ohren!

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Dialogbuch: Steve Light
Regie: Simeon Hrissomallis
Executive Producer: Simeon Hrissomallis ( R & B Company), Andre Hagér (America Studios) und Julia Alexandrou
Planung & Koordination: Simeon Hrissomallis & Markus Auge
Soundmixing & Mastering: Zauberstern Sounddesign
Sprachschnitt: Julia Alexandrou
Lektorat: Steven Marc Wyndham
Sprachaufnahmen: TonInTon / Berlin und AE Strauss / Leonberg
Titelmusik: Beardy Collins
Musik: Zauberstern Records Music Production
Illustrationen & Design: Timo Wuerz
Layout: Wolfgang Strauss
Logodesign: Frank Becker

Eine ZAUBERSTERN Records Produktion 2010

CAST:

Erzähler: Heiner Heusinger
Butler Parker: Lutz Riedel
Mike Rander: David Nathan
Herb Landry: Jörg Adae
Maud Sterling: Annie Bellá
Sue Weston: Bianca – Sarah Kreiß
Pete Manzoni: Michael Pan
Lucky: Stefan Müller – Doriat
Hank: Johann Fohl
Fatty: Helmut Krauss
Leutnant Madden: Christian Rode
Pete Paterson: Sebastian Schäfer
Jack Wheeling: Jase Brandon
Oswald Oswego: Detlef Bierstedt
Sowie David Russel, Wolfgang Strauss, Peter Mahlow, u.v.a.

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Titelliste

Posted in Romane, Titelliste on 29. Juni 2016 by tramway1435

Eine Liste aller jemals erschienenen Butler Parker-Titel? Leichter gesagt als getan! Besonders die frühen Ausgaben, also alles vor Zauberkreis, bergen noch so manche Rätsel in sich. Es ist längst nicht sicher, ob alle als Leihbuch erschienen Geschichten später bei Bastei als Romanheft erneut aufgelegt wurden (diverse Romane erschienen unter anderem Titel). Die als Silber-Krimi-Exklusiv erschienenen Hefte enthalten zum Teil zwei in sich völlig abgeschlossene Geschichten und diese wurden somit zuvor separat veröffentlicht. Auch hier haben wir die Zuordnung der Leihbuch- bzw. Bastei-Vorgänger noch nicht komplett verifizieren können. Zu allen Angaben in der Titelliste mit Fragezeichen benötigen wir also noch Hinweise. Ganz generell sind uns Anmerkungen und Korrekturen natürlich jederzeit willkommen.

Die frühen Ausgaben sind am Markt heute nur schwer zu bekommen. Die späteren Ausgaben bei Zauberkreis hingegen sind recht leicht aufzutreiben. Dem gelegenlichen Leser von Butler Parker reichen diese neueren Hefte gewiß aus. Die Geschichten aus den 70er und 80er Jahren mit Lady Simpson des Autors Günter Dönges sind – und diese unsere Meinung teilen viele – wohl die besten, da hier der Witz des Autors im Vordergrund steht. Der Sammler versucht natürlich auch die frühen Ausgaben zu bekommen. Besonders die ersten Geschichten sind aber typische Gangstergeschichten. Erst im Laufe der Jahre hat Günter Dönges die eigentliche Kriminalhandlung immer mehr in den Hintergrund gedrängt.

Der Webmaster ist jederzeit am Ankauf von noch fehlenden Titeln interessiert. Diese sind in der Tabelle entsprechend vermerkt. Angebote bitte per Email.

Die Titelliste steht nun als Tabelle im PDF-Datei zur Verfügung – bitte haben Sie beim Download ein klein wenig Geduld (mit ISDN oder DSL geht es schneller). Zum Ansehen der Liste benötigen Sie die Adobe® Acrobat® Reader®-Software. Dieses nützliche kleine Programm kann hier kostenlos direkt beim Hersteller heruntergeladen werden.

Download Titelliste: butlerparker.pdf

Hinweise auf Sammelbände/Werbebände sind leider noch unvollständig, da uns keine Gesamtübersicht vorliegt. Eine Logik ist in der Reihenfolge dieser Ausgaben nicht zu erkennen. Wahrscheinlich wurden einfach alle Titel noch einmal „als Paket verschnürt“ angeboten, bei denen es im Verlag große Überbestände gab. Folgende Abkürzung haben wir in der Tabelle verwendet: BPSB = Butler Parker Sammelband, KSB = Kelter Sammelband, PKSB = Parker Krimi Sammelband, QSB = Quint Bücher Sammelband, SKSB = Silber Krimi Sammelband, WERBE = Werbeband.

Einige der frühen Titel (als Leihbücher und/oder bei Bastei erschienen) sind wie bereits angedeutet inhaltlich identisch mit Silber-Krimi-Ausgaben bei Zauberkreis. Einen absoluten Inhaltsvergleich können wir erst durchführen, wenn dem Webmaster alle noch fehlenden Ausgaben vorliegen. Die tatsächlich Anzahl der geschriebenen Romane reduziert sich also ggf. noch etwas. In der Liste sind alle „Parker-Stories“, um Mehrfachnennungen zu vermeiden, nur einmal aufgeführt.

Günter Dönges (bzw. sein Bruder Helmut Dönges) schrieben unter dem Pseudonym „Glenn Larring“ anfangs auch Krimis ohne Butler Parker. Folgende acht Ausgaben sind bekannt:

  • Hallberg Verlag „Chicago Kriminal“: Nr. ?? „Die Diamanten-Gang“, Nr. 56 „Gift aus der Tube“, Nr. 59 „Es begann im Manhattan“, Nr. 70 „Die Turfmörder“, Nr. 92 „Kaltes Blut – heiße Eisen“
  • Andra-Verlag: „Ein Mörder stellt sich vor“
  • Iltis-Verlag: Nr. 234 „Agent Nr. 32 – Abt. A“
  • Imma-Verlag: „Der Fall Harper“


Auch in niederländischer Übersetzung erschienen später einige („inhaltlich“ bekannt sind uns bisher allerdings nur folgende 4) Romanhefte:

  • #1 „Parker hengelt in Loch Ness“ = Parkers Fischzug am Loch Ness #118
  • #2 „Parker en het familiespook“ = Parker und das Schlossgespenst #116
  • #4 „Parker neemt ontvoeders tuk“ = Parker narrt die Kidnapper #132
  • #17 „Parker sluit de vampier op“ = Parker sperrt den Vampier ein #916

Als Autor ist hier John Perkins angegeben (= Günter Dönges).bp_kelter3.jpg

Neue Butler-Geschichten

Posted in Fanstories, Romane on 20. November 2015 by tramway1435

Cover Der_Butler webIm Blitz-Verlag wird seit 2012 die neue Reihe „Der Butler“ herausgegeben. Man hat scheinbar die Rechte an den Lonati-Titelbildern aber die Geschichten von Josef. J. Preyer und Curd Cornelius sind keine Butler-Parker-Romane. Trotzdem darf man gespannt sein, ob die neue Reihe ein ähnlicher Erfolg wird wie die Originalserie. Mit der Ansiedlung der Lady Marbely in Deutschland geht man auf jeden Fall einen anderen Weg ein. Wir wünschen viel Erfolg! In 2013 erschienen: „Der Butler jagt das Rungholt-Ungeheuer“ (März 2013) und „Der Butler surft von Föhr nach Sylt“ (September 2013 – von Curd Cornelius). Angekündigt ist „Der Butler macht den großen Fang“ (Curd Cornelius). Die ersten 3 Romane sind auch als eBook und sogar als Hörbuch bestellbar!

Nachtrag (Januar 2018) – beim Verlag sind verschiedene Bücher (und eBooks) erhältlich bzw. in Planung, teilweise wurden aber wohl die obigen Titel umbenannt.

 

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An dieser Stelle wollen wir zudem neue Parker-Geschichten (Kurzgeschichten oder auch komplette Romane) veröffentlichen, die von Fans geschrieben wurden. Den Anfang macht Ralf Benfer, der den Butler in eine erfundene Episode der Romanreihe MADDRAX eingebaut hat. Weitere Informationen zu MADDRAX gibt es hier. Wer hat Lust weitere Geschichten zu schreiben?

Parker und der tote Farmer (In Gedenken an Günter Dönges)

von Ralf Benfer

Langsam blickte die Sonne über dem Waldrand im Westen hervor, als Selly mit dem Trog voller Essensreste in Richtung Stall wanderte. Das allmorgendliche Füttern der Piigs war ihre Aufgabe in der Farmergemeinde, die mehrere Familien fasste. Und doch würde sie diese Verpflichtung innerhalb der nächsten Tage einstellen. Zu schwer war ihr diese Arbeit geworden und jede weitere Mühen und Anstrengungen konnten ihr und ihrem ungeborenen Kind, dass sie im dem mittlerweile doch stark gewölbten Bauch unter ihrem schlichten, blauen Kleid austrug, eher schaden als dienlich sein. Und Herry, ihr Mann würde ziemlich erbost werden, wenn seinem ersten Kind etwas zustoßen würde, oder gar als Fehlgeburt nie einen dieser schönen Sonnenaufgänge sehen würde. Herry sprach ja bald von nichts anderem mehr, als dem noch ungeborenen Kind. An der großen Scheune angekommen, setzte Selly den Trog ab und wischte sich mit dem Handrücken den Schweiß von der Stirn. ‚Am besten werde ich heute noch diese Plackerei aufhören’, dachte die junge Frau sich. Dann legte sie den großen Holzriegel der Scheune um und zog and dem großen Tor. Die kleine Durchgangstür war schon seit mehreren Tagen kaputt und einfach wieder verkantet eingesetzt worden, damit niemand Unbefugtes in den Stall konnte oder eins der Tiere aus ihrer nächtlichen Unterkunft ausbüchsen konnte. Mit aller Kraft schob sie nun das Tor auf und gewährte zuerst den Sonnenstrahlen Einlass in das Dunkel der Scheune, welche augenblicklich den ungefallenen Schemel und den darüber aufgeknüpften Leichnam in hellem Licht präsentierten. Selly Augen schienen auf das doppelte an Größe anzuwachsen, genau wie ihre Mundöffnung, aus der nur Bruchteile von Sekunden später laute Schreie entsprangen, bis ihrem eh schon belasteten Körper diese Prozedur zuviel wurde und einfach vor der Scheune zusammensackte. Denn in der Scheune hing ihr Mann Herry!

In sehr kurzer Zeit hatte sich die nahezu gesamte Farmergemeinde vor der Scheune eingefunden und redete wirr durcheinander. Niemand wusste was zu tun war. Zwei Frauen des Schiifs hatten der hochschwangeren Frau aufgeholfen und stützten sie nun, während der Schiif selber beruhigend auf sie einredete. „Es wird alles gut werden. Vertraue mir! Ich als Schiif werde niemanden der Gemeinde im Stich lassen!“ sprach er tröstend zu Selly. „Aber was soll nur aus mir und meinem Kind werden? Warum hat uns Herry das nur angetan, warum?“ „Genau Schiif, warum hat Herry suseid gemacht?“ rief einer der einfachen Farmer dazwischen und animierte dadurch etliche der Gemeinde den Schiif mit Fragen zu bestürmen. „ Herry hatte doch alles!“ „Was war los mit ihm?“ „ War er etwa krank? Weiß der Dokk was?“ rumorte es. Doch bevor der groß gewachsene Schiif auch nur eine Antwort geben konnte, brach plötzlich mit einem lauten Dröhnen ein regelrechtes Monster aus dem Wald und schoss mit einer riesigen Staubwolke hinter sich herziehend auf die gesamte Gruppe zu. Keiner der Farmer regte sich. Alle blieben wie angewurzelt auf ihrem Flecken stehen und starrten auf das schwarze, mannshohe Ungetüm, das unter lautem Kreischen knapp vor ihnen stoppte. Nur langsam legte sich der aufgewühlte Staub und Dreck wieder, als auch das Getöse erstarb. Die Gemeinde fixierte weiterhin das schwarze Ding, bis sich seitlich ein Teil des Gebildes auftat. Aus diesem schwarzen Monstrum – was nur sehr entfernt an die Fahrzeuge der Tekknos aus Salisbury erinnerte – stieg eine Gestalt. Auch diese war nahezu komplett in schwarz verpackt und trotz des eigenartigen Aussehen musste es ein Mensch sein, denn er sprach die Gruppe an, während er das halbrunde, schwarze Etwas auf seinem Kopf in die Höhe lupfte: „Einen angenehmen guten Morgen wünsche ich ihnen, Ladies und Gentlemen! Ich hoffe, ich störe ihre kleine Gesellschaft nicht. Mein Name ist Parker, Josuah Parker. Ich bin auf der Durchreise nach London und musste leider peinlich berührt feststellen, dass ich offensichtlich meine geplante Reiseroute verfehlt habe. Vielleicht wäre jemand ihrerseits bereit, meiner Wenigkeit Auskunft über den hiesigen Standort zu erteilen!“ Und mit dem gleichen neutralen Hundeblick, den er die ganze Zeit vortrug, setzte Parker die Melone wieder auf seinen Kopf, nicht ohne sie dabei exakt in Waage auszurichten. „Häääää?“ ertönte es aus nahezu allen Mündern der Versammelten, wobei der kleingewachsene Farmer Shäck hinterher blöckte: „Wo kommsten du häar?“ Parker legte überrascht den Kopf schief und antwortete: „ Obwohl dies augenscheinlich nicht zur Ortbestimmung beiträgt: ich komme aus dem Landhaus in Schottland, auf welchen sich meine Wenigkeit zurückgezogen hat, nachdem ich lange Jahre dem Herren Mike Rander und auch Lady Simpson diente.

Meinen Ruhestand widmete ich den Erfindungen der Firma De Broglie Enterprises aus Kanada und tatsächlich; mit einigen kleinen Änderungen scheinen die Versuche mit den Einfriercontainern zu funktionieren. Aber ich langweile ihre Gesellschaft mit meinen Plaudereien.“ Mit einem gestochen scharfen Blick schaute Parker in die Menschenmenge. „ Du willst uns woll veräppeln, wa?“ entrüstete sich einer der jugendlichen Farmer, welche alle in einfachen, sackartigen Gewändern gekleidet waren. „Dir wärn wir zeigen, dass de dir da andre suchen musst!“ Und mit einem Fingerwink sprangen er und zwei weiteren Jungen auf den Butler zu, der wie eh und je korrekt gekleidet war: von der Melone, über einen länglichen Covercoat, bis zu Handschuhen. Dazu am linken Unterarm seinen Universal-Regenschirm hängend, das perfekte Butlerkostüm. Während der erste Angreifer durch seine eigene Geschwindigkeit weiterstolperte, ließ der so urplötzlich beiseite getretene Butler den Griff des Regenschirms gegen die Stirn des zweiten Jungen donnern, welcher daraufhin ohnmächtig zu Boden sank. Das lag wohl daran, dass eben jener Bambusgriff bleigefüllt war und so recht hart anschlug! Das Zögern des dritten Angreifers – die Überraschung der drohenden Niederlage ließ ihn wohl stocken – brachte ihm auch eine schmerzliche Bekanntschaft mit dem Griff ein, worauf er sich ebenfalls niederlegte. Der erste Angeifer hatte allerdings die Sekunden genutzt und sprang dem Butler nun auf den Rücken. Allerdings ging seine stürmische Reise direkt weiter in den Dreck, denn Parker war mit Judoüberwürfen bestens vertraut. Die Flinkheit des Jugendlichen mochte einige überraschen, auch Parker lupfte anerkennend seine Melone, als der Bursche direkt wieder aufsprang, dabei allerdings mit dem Kopf zu nahe an die stahlgefütterte Hauptbedeckung kam und ebenfalls in eine Ohnmacht und damit zu Boden fiel! „ Meine Wenigkeit erfreut es immer wieder an diesen Leibesübungen, wo ich doch gerade eine längere Tiefschlafperiode hinter mich gebracht habe! Doch sollten wir uns den wichtigeren Dingen widmen“, sprach Josuah Parker in einem fast gelangweilten Ton und wandte sich zur Scheune. „ Es gibt immerhin Aufklärungsbedarf, wie mir scheint. Denn der arme Schaffensgenosse wurde ja offensichtlich ermordet!“ „WAAAS?“ Erstaunen und Empörung machte sich breit. Schnell eilten einige der Farmer in die Scheune, lösten den Aufgeknüpften vom Scheunenbalken und betteten ihn auf einige Strohballen. „Mister Pakka, wie kommen sie nur darauf?“, fragte der augenscheinliche Arzt dieser Gemeinde; unverkennbar – wenn auch total verschmutz und verkommen – trug er einen klassischen alten Arztkittel, während dieser neben dem Butler in die Scheune schritt. Die kleine Auseinandersetzung schien vergessen und Parker lag nun offensichtlich hoch im Ansehen der Farmer. Viele dieser wuselten hinter ihm her. „Mister P-A-R-K-E-R, um genau zu sein… Nun ja, wenn der beiliegende Schemel nun wirklich die …hmm.. ‚Abschussrampe ins Jenseits’ des Toten gewesen sein soll, dann wäre dieser niemals mit seinem Kopf in die Schlinge gekommen. Der Schemel ist schlicht und ergreifend zu klein!“ erklärte der Butler den ungläubig dreinblickenden Farmerleuten und beugte sich in aller Form und nötigen Würde zu Leiche hinunter. „Mit einigen weiteren Informationen der gesamten hiesigen Gemeinde neige ich zu glauben, dass der Täter gefasst werden sollte“ sprach der Butler, nachdem er nickend den Leichnam inspiziert hatte. Dann wandte er sich an den Schiif. „Würde es großen Aufwand bereiten ein Massenverhör zu arrangieren?“.

Der Nachmittag neigte sich nun langsam dem Ende, als Josuah Parker die fast drei Dutzend Mitglieder der Gemeinde verhört hatte und dabei geduldig mehrere dubiose Lebensläufe in seinen Ohren ertragen mußte, welche allerdings keinerlei sachdienliche Hinweise auf den Mordfall beinhalteten. Trotzdem blickte er zufrieden in die Gemeinde, die sich nun komplett in dem recht verfallenen Saal drängte, nachdem sie in diesem zuvor alle einzeln dem Butler Rede und Antwort gestanden hatten. Auch der Dokk war anwesend, den Parker um eine genaue Autopsie an Herrys Leichnam gebeten hatte. Es lag dem Butler zwar nicht, wie er nun kerzengerade am Tisch saß und die komplette Gemeinde im Halbkreis vor ihm hockte oder mangels Sitzgelegenheit stand, aber wenn es der Auflösung eines Verbrechens diente, dann nahm der Butler auch diese Bürde auf sich. Er richtete die beiden einzigen Gegenstände auf dem Tisch – ein längliches Röhrchen sowie ein schwarzes Etui – geometrisch aus und erhob sich ruckartig. „Aus Zeitgründen vermag ich nicht lange herum zu plaudern. Ich möchte noch mal von ihnen bestätigt bekommen, Schiif Schekk…“ und er nickte diesem dabei zu, „… dass sie den leider verstorbenen Herry heute früh in Richtung Scheune gehen sehen haben, wie sie in unserer Unterhaltung vorhin erwähnten.“ Der Anführer straffte sich sitzend auf und sagte laut: „Das ist richtig!“ Murmelnd nahm das die Gemeinde hin. Parker wandte sich an den Dokk: „Was hat ihre Autopsie für einen Todeszeitpunkt ergeben?“ „Was isn ne Aupotspie?“ rief einer der Zuhörer dazwischen. „Das ist eine Untersuchung eines Toten.“ stellte der Dokk fest, worauf er zu Hören bekam: „Was soll das, wenner doch schon tot is?“ „Man kann zum Beispiel feststellen zu welcher Zeit jemand gestorben ist. Und bei Herry würde ich sagen, dass er etwa gestern Nachmittag getötet wurde!“ Rumoren wurde laut: „Aba der Schiif hat Herry doch heute morgen gesehen!“ brüllte jemand in den Raum. „Ich darf noch anmerken, dass die Gemahlin des Verstorbenen diesen ebenfalls heute Morgen gesehen haben will. Er winkte ihr zu, als er mit einer Schubkarre zum Tageswerk unterwegs war. Hielt er dafür extra an, werte Selly?“ fragte der Butler die seitlich vor ihm sitzende Witwe. „Nein, er war in Eile!“ „Nun ja, ein alter Mann wie ich vermag es nicht das Gleichgewicht einer Schubkarre zu halten, wenn ich eine Hand zum Gruße hebt. Aber wer beherrscht diese Kunst schon, zumal die Schubkarre ja mit Gerätschaften beladen war, wie sie mir heute Mittag noch erzählten! Ich muss daher diesen Tathergang anzweifeln! Vielmehr stellte er sich doch so dar: Gestern Mittag führte ein heimliches Liebespaar einen grauenvollen Mordplan durch und erschlugen den Ehemann der Liebhaberin hinterrücks; nämlich Herry. Eine mittelgroße, tiefe und schon getrocknete Wunde am Schädel des Toten beweist die Tatzeit und führte übrigens zur wahren Todesursache.

Können sie das so bestätigen, Dokk?“ wandte der Butler sich an den Gemeindearzt. „ Äh, in der Tat!“ antwortete dieser kurz und knapp. „Und in der Zeit, als unser Liebespaar den Verstorbenen heute Morgen gesehen haben will, haben sie diesen tatsächlich in der Scheune aufgehängt, um sich danach wieder in ihre Häuser zurück zu schleichen um hinterher ‚zufällig’ auf die Leiche zu stoßen! Nur hat der Tote nicht die typischen Würgemale des Stranges eines Erhängten, da der Blutkreislauf schon längere Zeit erlegen war! War es nicht so, Schiif Schekk und Selly?“ Empörung wurde laut und die beiden Angeklagten protestierten vehement, als der Butler nochmals das Wort ergriff: „Und warum töteten sie den armen Herry? Weil die Liebelei in wenigen Wochen höchst wahrscheinlich durch ihr eigenes Erzeugnis auffallen würde: das ungeborene Kind wird kaum dem Verstorbenen ähneln…“ Das schlug ein wie eine Bombe! Wer jetzt noch saß sprang regelrecht auf und tat lauthals seine Meinung kund. Und während Selly heulend zusammenbrach schien Schiff Schekk die Zeichen der Zeit erkannt zu haben, schubste die vor ihm stehenden Farmer beiseite und flüchtete dem Ausgang entgegen. Womit der Butler wohl gerechnet hatte, denn das Blasrohr schon im Mund jagte er dem Mörder des Farmers Herry einen der Betäubungspfeile, die Parker in dem Etui aufbewahrte, hinterher. Die Hand noch in den Nacken packend brach Schiif Schekk kurz vor der Tür zusammen und grunzte alsbald schnarchend vor sich hin. „Damit erscheint mir diese traurige Angelegenheit aufgeklärt.“, sprach der Butler. „Sie haben im Allgemeinen etwa eine halbe Stunde um den Mörder dingfest zu setzten. Meine bescheidene Wenigkeit ist hier nun auch mehr als überflüssig! Den Damen und Herren wünsche ich noch einen schönen Abend. Ich empfehle mich!“ Und mit leicht gelupfter Melone verschwand der Mann in Schwarz auch schon durch die Tür…bp_kelter3.jpg

Seltener Besuch – Butler Parker in Deutschland und der Schweiz

Posted in Autoren, Romane on 26. November 2010 by tramway1435

2001 veröffentlichte Werner G. Schmidtke im Magazin „Der Romanheft-Sammler“ (Artus-Verlag) einen netten – und wie immer sehr detaillierten – Artikel zu den Abenteuern des Butlers in Deutschland und der Schweiz. Wir geben ihn hier mit freundlicher Genehmigung des Verlages wieder. Der Artikel wurde mit einer Texterkennungssoftware eingescannt und wurde maschinell und zusätzlich manuell korrekturgelesen. Sollten doch noch kleine Fehler vorhanden sein, bitten wir dies zu entschuldigen (Hinweise gern als Kommentar).

I. Einer unter vielen?

Betrachtet man die Heldenschar des deutschsprachigen Unterhaltungstextes ganz generell – also gewissermassen ohne Einschränkungen dann war Mister Josuah Parker natürlich einer unter vielen. Aber bereits eine thematische Einengung aufs Kriminalgebiet lässt seinen Namen dezent hervorleuchten, und wenn gar die humoristische Variante dem Krimithema hinzugefügt wird, dann dürfte dieser famose Anti-Held ganz nach vorne gerückt sein. Einverstanden? Welche andere Kunstfigur einschlägiger Provenienz sollte ihm denn auch den ersten Rang streitig machen? Nur wenige Begriffe fallen einem dazu ein – Vielleicht «Inspektor Percy Brook» von Autor Hilgendorff; jener fast vergessene «Peppermint» von Walter Fürst; selbstverständlich auch «Pal Wilding» (Dönges und Netsch). Sie alle wiesen zwar – mehr oder weniger intensiv – über ihre Kriminal-Profession hinaus eine Humorbeigabe in ihren Texten aus. doch an Parkersehe Dimensionen reichte keiner heran. Und so beantworten wir uns die Eingangsfrage gleich mal selber: war Butler Parker einer unter vielen? Meinetwegen, aber was für einer!

Bei der Einordnung von Serien-Helden spielt sicher auch deren numerisches Auftreten eine Rolle – und da besitzt Butler Parker ganz starke Karten. Von 1953 bis 1992 erschienen seine Texte, und zwar als Leihbuch, als Taschenbuch und natürlich als Heft Vierzig Jahre Laufzeit ist schon ein stolzes Faktum; wobei unterm letzten Strich mehr als 600 Texte zu registrieren sind. Sehr viele einschlägige Titelfiguren gab es nicht, die diese Zahl überboten haben. Wiederholen wir also ruhig: Josuah Parker einer unter vielen? Von wegen…

Die Einsatzorte des Butlers sind mannigfach gewesen – fast rund um die Erde. Dennoch muss man bei einer allgemeinen Betrachtung die Kernpunkte seines Wirkens fixieren und dies waren Chicago und London. Englischsprachige Gebiete demnach, und nach allem, was die Texte versteckt hergeben, ist Mister Parker denn auch Brite gewesen. In all seinem gespreizt/duldsam/höflich/beharrlich wirkenden Auftreten wäre auch kaum eine andere Nationalität vom Konzept her aufgezogen, ergab die Figur Parker in ihrer Gesamtsicht ein Widerbild des skurril-spleenigen «Englishman» – so wie sie im Buche steht; von Karl May bis sonst wohin. Zwar befand sich Parker als Butler in der Lage eines vermeintlich servilen Domestiken, doch von dort aus dominierte er auf unnachahmliche Weise sowohl Situationen wie Mitspieler.

Wie schon erwähnt: des Butlers Einsatzgebiete umfassten allerlei Weltbereiche; neben Nordamerika und Großbritannien auch Lateinamerika, Afrika, Arabien, und in Europa dann Frankreich, Spanien, Italien, sowie Deutschland und die Schweiz – zu letzterem später mehr. Zunächst jedoch erlebte Josuah Parker seine Abenteuer in Chicago. Dort war er Vertrauter und Kampfgefährte des Anwalts «Mike Rander». In Ablösung ergänzten das Duo zwei nette Damen: «Sue Weston» und «Vivi Carlson». Und Autor Günter Dönges tat gut daran, mit diesen Sekretärinnen das harte Männergeschäft gewissermassen aufzulockern – ein wenig ansehnlich/holde Weiblichkeit muss wohl sein.

Als der Butler dann später seinen Brotgeber wechselte (Nr. 124/125) und sich «Lady Agatha Simpson» anschloss, kam eine dritte junge Dame ins Spiel, nämlich «Kathy Porter» – ihres Zeichens Gesellschafterin der robusten Lady. Dreh- und Angelpunkt der Parker-Abenteuer war nun London, wenngleich es auch jetzt noch diverse «Ausflüge» nach anderswo gab. Mit der hartgesottenen Lady Simpson erhielt Josuah Parker einen ebenbürtigen Dialog-Partner zur Seite, was das skurrile Moment der Texte anging. Wenig später siedelte auch Parkers Ex-Boss Mike Rander von Chicago nach London über, und in der Zusammensetzung «Parker/Simpson Porter/ Rander» – zu welchen sporadisch auch der ehemalige Taschendieb «Horace Pickett» gehörte – bestritt das Komik-Team bis zum Serienschluss seine Erlebnisse. Um hier niemanden zu unterschlagen, sei auch noch der Yard-Beamte «McWarden» erwähnt, der oftmals hilflos vor seinen Fällen stand und zwecks Unterstützung die Lady in deren Londoner Stadthaus aufsuchte. Die gespannte Atmosphäre zwischen Agatha Simpson und McWarden lässt den einschlägig Informierten unwillkürlich an ein anderes Zwist-Paar denken, nämlich «Nero Wolfe/Inspektor Cramer» in den Romanen von Autor Rex Stout. Hier wie dort «rauchte» mitunter die Luft, wenngleich es unbestritten bleibt, dass die Stout-Texte eine deutlich höhere Erzähl- und Gedankenqualität aufweisen.

Dass ein derartig speziell konzipiertes Periodikum im Laufe der Erscheinungsjahre, nein: Jahrzehnte, gewisse Ermüdungsmomente aufweisen muss, ist wahrscheinlich unvermeidlich. Zu offensichtlich wurden allzu deutliche Wiederholungen, welche nur unzureichend per Variation kompensiert werden konnten. Also: droht auch der famosesten Vorlage ein verflixter «Zeit-Tod»? Im Grunde schon, doch dies gilt wohl mehr oder weniger Für den Viel-Leser. jenen Zeitgenossen also, der Ausgabe um Ausgabe die gemeinte Serie konsumierte. Der nur gelegentliche Leser/Käufer des «Parker» mag bis zum Ende seinen Spaß an diesen überdrehten Geschichten gehabt haben und womöglich ihr Ende anno 1992 lebhaft bedauert haben. Und es sei eingestanden: ich selbst – obwohl eher Viel- denn Gelegenheitsleser – gehöre dazu.

Stamm/Haupt/Parade-Autor der «Butler Parker»-Geschichten war Günter Dönges, welcher diese Maer per Leihbuch begann. sie innerhalb der Heftreihe «Bastei-Kriminalroman» fortsetzte, um schließlich im Zauberkreis-Verlag die große Zeit des Butlers zu erleben. Dort – nämlich bei Zauberkreis – erschienen dann auch die vier Taschenbücher dieses Themas, die keineswegs Nachdrucke waren, sondern Exklusivtexte. Hin und wieder war unter den Texten der mittleren Periode auch ein «Fremdtitel» – obwohl als Autor Günter Dönges angegeben war. Erst gegen Ende des Periodikums wurden Fremdautoren auch namentlich angegeben – dies sind z . B. gewesen: Curt H. Wendt; Edmund Diedrichs; Jochen Kobusch; Manfred Wegener. Die beiden ersteren versuchten mehr oder weniger gelungen den Dönges-Ton nachzuempfinden, während Kobusch ein völlig anderes Sprachbild offerierte. Und wieder ein Geständnis meinerseits: es dauerte geraume Lesezeit, bis ich imstande war, die Namen Wendt und Diedrichs von Dönges zu trennen – es hätten ja auch Pseudonyme gewesen sein können. Aber wenn man sich erst einmal eingelesen hat, fällt einem doch jeder «falsche» Zungenschlag auf.

Soviel also hier im Schnelldurchgang zur Statistik der Butler Parker Erzählungen. Denjenigen, welcher mehr wissen möchte zu Thema/Autor/ Gegebenheiten, verweise ich auf das Sonderheft «Günter Dönges», das im Artus- Verlag vor einiger Zeit erschienen ist, und in welchem die Aktivitäten des renommierten Autors in relativer Ausführlichkeit nachgezeichnet sind.

II. – ein alter, müder und relativ verbrauchter Mann

Muss daran erinnert werden, dass wir es beim »Parker» keineswegs mit einer Kriminalserie à la Detektiv zu tun haben? Wir wollen hier nicht sozusagen «…offene Türen einrennen» oder gar «…Eulen gen Athen tragen» – deswegen nur der knappe Hinweis: Josuah Parker himself war anders als die vielen anderen seiner Profession! Nun, da alles vorbei ist, Erinnerung nur noch und Nostalgie, mag man sich überwinden zu der elegischen Einsicht: dieser Butler ist einmalig gewesen! Dazu gehörte vieles, famoses und skurriles Auftreten – auch und vor allem das echt britische Understatement Sein immer wieder vorgebrachtes und geäußertes Geständnis, er sei im Grunde ein «alter, müder und relativ verbrauchter Mann» war gewissermassen Höhepunkt einer Personenbeschreibung, die absolut täuschte und im Grunde das Gegenteil dessen behauptete, was Wirklichkeit war. Selbstverständlich war Josuah Parker weder alt noch müde, und verbraucht schon gar nicht. Wie schon gesagt: Understatement par excellence! Aber als serientypisches Faktum muss gerade dieser kummervolle Satz hervorgehoben werden – der Butler (bzw. sein Autor) hat ihn Mal um Mal in spezifischer Weise angemerkt.

Eigenschaften und Marotten der Titel Figur waren indes nicht von Anfang her im Darstellungsbild vorhanden; jedenfalls nicht in vollem Umfang. Das alles entwickelte sich sozusagen peu ä peu im Verlaufe der Erscheinungsjahre. Gewisse «Waffen» des Butlers wurden verfeinert, umgerüstet, ergänzt, sogar abgeschafft. So «kämpfte» Josuah Parker beispielsweise in der Chicago-Periode – also während der Frühzeit seiner Abenteuer – mit einem scheinbar rostigen Revolver von veritablem Ausmaß sowie den Spezialzigarren, welche entsetzliche «Düfte» entwickelten und angezündet so manchen Widersacher zu Hustenanfällen samt schleunigster Flucht zwangen. Beide «Waffen» gab es später nicht mehr.

Auch sein famoser Regenschinn, der ihm fast immer am Unterarm hing, erfuhr eine Metamorphose: vermochte sein Besitzer zunächst ein dolchartiges Messer aus der Spitze des Wetterdaches schnellen zu lassen, veränderte sich das schließlich zur Abschussvorrichtung von gefiederten Kleinpfeilen, welche mit Betäubungssubstanzen getränkt waren. Übrigens Regendach: an ihm konnte sogar eine Autorentrennung ausgemacht werden. Während nämlich bei Günter Dönges lediglich der Griff «bleigefüttert» gewesen ist, um gegebenenfalls einen Bösewicht einschläfern zu können, waren bei Curt H. Wendt Griff und Schirmspitze auf diese Weise präpariert. Man wird keinen Dönges-Text finden, in welchem auch die Spitze «bleihaltig» war.

Ähnlich «scharfgemacht» hatte Butler Parker auch seine Kopfbedeckung, eine sogenannte Melone. Hier erwies sich sinnigerweise die Krempe als gefährlich, war sie doch stahlverstärkt und konnte als Wurfgeschoss von beachtlicher Wirkung dienen. Wurftechnisch ebenbürtig erwies sich Josuah Parker übrigens seine zweite Herrschaft, die majestätische Dame Agatha Simpson. Ihren «Pompadour», jenen Handbeutel mit dem eingefügten Hufeisen, benutzte die Lady ebenso souverän als Kampfmittel wie ihre gefährlichen Hutnadeln. Gefürchtet waren auch die unversehens verabreichten Ohrfeigen und die derben Fußtritte gegen Gauner-Schienbeine, mittels derer sich Agatha Simpson immer wieder Respekt verschaffte.

Doch zurück zum Butler: als eine seiner wirksamsten Waffen sollte das Katapult nicht übersehen werden. Auf gewisse Weise löste dieses Instrument den rostigen Revolver ab, welcher in der Frühzeit der Butler-Geschichten zur «Bewaffnung» gehört hatte. Und dieses Katapult hatte den Vorteil, absolut lautlos wirken zu können und mit den verschossenen Tonkugeln unterschiedlicher Wirkung für mannigfaltige Verwirrung zu sorgen. Genug, genug hier zur «Kampfbereitschaft» des Butlers samt seiner Herrschaft. Der versierte Leser wird wissen, was gemeint ist und etwaige Versäumnisse unsererseits nach seinem Lese-Wissen ergänzen.

Über allem indes, über dem manieriert/skurril/ungewöhnlichen Verhalten und Agieren des Butler-Teams, schwebte als gewissermaßen unverwechselbare Eigenheit die Sprache des Josuah Parker. Autor Dönges hat sie mehr als einmal als «barock» klassifiziert – und wir möchten dem hier nicht widersprechen. Um zu illustrieren, sei nur ein Beispiel angeführt: war die Situation etwa demgemäß, dass man sagen mußte «Die Lage ist ausweglos», dann lautete des Butlers Kommentar etwa: «Die Lage ist das, was der Volksmund gewöhnlich als ausweglos bezeichnet».

Wie schon angedeutet: diese überaus gestelzt wirkende Ausdrucksweise Josuah Parkers schwebte latent über den Geschichten, war sozusagen Teil ihrer manierierten Eigenheit und hob sie ab vom «normalen» Kriminaltext. Ein Einwand: gewiss, ein Vielleser könnte sich an all das Gesagte gewissermaßen «gewöhnen», es kaum noch richtig wahrnehmen –aber dies wäre dann der Preis für übermäßigen Genuß des «Periodikums». Und so: die verquasten Formulierungen, die fern jeder Logik stattfindenden Ereignisse/Taten – sie machten ihn aus, sie symbolisierten und prägten ihn: den «Parker». Und wer stand im Mittelpunkt all dieser hanebüchenen Abenteuer der ebenso erzählerisch famosen wie gedanklich abstrusen Texte? Richtig geraten: …ein alter, müder und relativ verbrauchter Mann!

III. Ein Mann namens Josuah Parker bei seinen Lesern

Wir haben sie erwähnt und fixiert: die generellen Handlungsorte des Butlers mit zunächst Chicago, später London – dann die mannigfachen «Ausritte» quer durch die Welt. All dies ist richtig und präzise, doch nun wollen wir endlich unserer Titelzeile gerecht werden, nämlich dem Agieren unseres Anti-Helden unter deutschen, bzw. schweizerischen Vorzeichen. Falls ich mich richtig erinnere, hat es fünf Parker-Abenteuer in diesen beiden Ländern gegeben – drei in Deutschland, zwei in der Schweiz. Hinzugefügt muss allerdings werden, dass ich nicht alle einschlägigen Texte gelesen habe, bzw. besitze. Wenn also ein Leser dieser Zeilen um weitere Ausgaben der gemeinten Lesart wissen sollte, wäre ich für kurze Information dankbar.

Angemerkt sei auch noch, dass Josuah Parker bei den Auslandsreisen auf sein privates Vehikel verzichtet hat – jenes umgebaute ehemalige Londoner Taxi, welches zahlreiche «Kunststücke» in sich trug und deswegen auch zuweilen «Trickkiste auf Rädern» genannt wurde. Mittels seinem «hochbeinigem Monstrum» – so ein weiterer nome du guerre – narrte der einfallsreiche Butler immer wieder die Bösewichte und Gauner, die ihm ans Leder wollten. Seltsamerweise besaß Parker dies Gefährt bereits während der Chicago-Periode – also im Frühbereich der Geschichten. Später indes wurde das «Monstrum» nur noch in Großbritannien benutzt. Aber auch hier die Einschränkung: soweit mir bekannt.

Doch jetzt endlich in medias res – zum deutschsprachigen Teil des Parker-Erlebens. Der besseren Übersicht wegen sei die kurze Titelliste vorgeschaltet:

Deutschland

Silber-Krimi 800:

Parker u. der König der Reeperbahn (Hamburg)

Butler Parker 204:

Parker legt den Berggeist lahm (München)

Butler Parker 209:

Parker neckt die Todesnarren (Köln)

Schweiz

Butler Parker 122:

Parker wirft mit Schnee und Dynamit (Kandersteg)

Butler Parker 125:

Parker reizt den Mann im Frack (Locarno)

Alle fünf Titel stammen übrigens vom Original-Autor, also Günter Dönges. Zwischenfrage: was bewog den Verfasser, seinen Paradehelden in diesen Teil Mittel-Europas zu delegieren? Waren es womöglich persönliche Kenntnisse von Örtlichkeiten, vielleicht erworben bei Urlaubsaufenthalten? Auch ein Viel- und Serienschreiber mag zuweilen profitieren von gewissen «Wirklichkeiten» – siehe zu diesem Thema meinen Aufsatz «Was wahr war» in Nr. 21 des DRS. Aber dergleichen Gedanken sind Spekulation, können nicht nachgewiesen werden. Lassen wir sie mal – da ausgesprochen – im Raume des Denkbaren stehen. Und schauen uns ebenso knapp wie konkret ein wenig um im «Innenleben» der avisierten Erzählungen.

Parker und der König der Reeperbahn

Hamburg – Sankt Pauli – Reeperbahn! Begriffe für Amüsement, ja Ausschweifungen – und das weithin bekannt. Das Duo Parker/Rander, serientheoretisch noch in Chicago ansässig, weilt in der Hansestadt, weil der Anwalt dort etwas zu erledigen hat. Der Butler nutzt die Gelegenheit zu einem Bummel ins Rotlichtmilieu rund um die «Große Freiheit». Und Parker kommt in Fahrt, wird von gewissen «Damen» angesprochen, säuft mit einem zwielichtigen Lokalgast, scheut sich schließlich nicht, mit dem «Stier von Altona» – einem abgewrackten Boxer – in den Ring zu steigen. Belustigung ä la St. Pauli – Lokalboxen mit Gewinnversprechen; natürlich nur bei Sieg. Nun also, der Butler schlägt den fetten Exboxer in den Ringstaub, doch die 750 Mark Prämie… die möchte man nicht so gerne zahlen. Man weiß ja, wie das so ist in gewissen Bereichen Hamburgs. Endstation Davidswache, der Leser erfährt, dass Parker etwas Deutsch spricht, sich nicht gerne übers Butler-Ohr hauen lässt und sonst – na ja, lokaltypisches Amüsement eben. Gut nur, dass Miss Vivi Carlson nicht mit von der Hamburger Partie ist, anscheinend blieb sie in Chicago/USA.

Kriminalistische Aspekte gab es auch noch, Waffenschmuggel wird ruchbar, Kommissar Steiner von der Hamburger Kripo mischt mit und zum Schluss beweist der unvergleichliche Butler sein Universal-Talent: er steuert auf der Norderelbe eine Hafenbarkasse souverän zum Ziel. Und so endete das Hamburger Abenteuer mit vollem Erfolg für Parker und seinen Boss Rander.

Parker legt den Berggeist lahm

Vom hohen Norden Deutschlands geht es jetzt ganz nach Süden, gen München, der heimlichen Hauptstadt des Landes. Hier ist der Butler bereits unter den Fittichen der Lady Simpson, demzufolge in Begleitung von Miss Kathy Porter, und auch sein Ex-Boss Mike Rander hat die USA verlassen; ist nun Verwalter des Simpson-Vermögens und außerdem ohne Erröten auf der Spur Miss Porters. Übrigens sehr zur Freude der robusten Lady, welche nichts lieber sähe als eine Verbindung der beiden. Sie nennt diese jetzt bereits zärtlich ihre «Kinder», aber bis zum Ende des Periodikums wird nichts aus ihren Vorstellungen. Soviel hier mal ganz generell vorausgeschickt.

Was das bayerische Abenteuer von Parker & Co angeht, so führte es bald aus München hinaus gen Garmisch-Partenkirchen. Zur Einstimmung allerdings begeben sich Parker und Mylady zum Münchner Oktoberfest, wo die übliche «Bombenstimmung» herrscht. Der Butler erklärt seiner Herrin diskret die Eigenheiten dieser Festivität – und Agatha Simpson ist sogleich begeistert bei der Sache, delektiert sich am süffigen Bayerischen Bier und dirigiert schließlich im Festzelt eine Trachtenkapelle. Eine Mordsgaudi – wie man so sagt. Mylady jedenfalls kann nicht genug bekommen – es gibt ja so viele Bierzelte auf der Wies’n…

Eigentlich wollte die Dame ja auf den Spuren eines gewissen Ludwig II. wandeln, Schlösser besuchen, usw., doch nun überdeckt plötzlich die Gegenwart jene Vergangenheit, denn allenthalben sieht man Plakate mit dem Konterfei von Franz Josef Strauß – es ist Wahlkampfzeit. Doch auch kriminelle Aktivitäten hält die Gegenwart parat: per Zufall belauscht der Butler ein Gespräch junger Leute, wo von Geldtransport und risikolosem Überfall die Rede ist. So mündet die Bildungsreise der Engländer wieder dort, wo Parker & Co. zu Hause sind: im Abenteuer. Gemeinsam mit dem Münchner Kommissar Leitner geht das Trio Parker/Rander/Porter die Sache an, und auch Lady Simpson vergisst erst einmal die Schlösser-Tour, um aktuelleren Ereignissen nachzuspüren. Die alten Schlösser laufen ja nicht weg…

Parker neckt die Todesnarren

Karneval in Köln, und Lady Simpson hat sich nebst Butler Parker unters närrische Volk gemischt. Die füllige Dame hat sich als Spanierin verkleidet, schunkelt begeistert mit und schlägt mit der Narrenpritsche um sich. Parker an ihrer Seite trägt sein übliches Gewand, also schwarzen Covercoat, dunkle Melone und gerollten Schirm. Und man fällt auf: der Festausschuss naht, um sowohl der Lady wie dem Butler einen Karnevalsorden umzuhängen. Die ehrenwerten Herrschaften sind nämlich der irrigen Meinung, auch Parker hätte sich «verkleidet». Nun gute der Butler fügt sich ins Unvermeidliche -es ist ja Karneval. Und Agatha Simpson ist in ihrem Element; der brodelnde Festsaal animiert sie mächtig.

Dann aber tauchen unvermittelt andere kostümierte Leute auf, und die gehören mitnichten zum rheinischen Karneval. Stichwort hier: Geheimdienste. Es geht also um Dinge, von denen man nicht spricht, welche aber dennoch höchst bedeutend sind – staatspolitisch wichtig, sozusagen. Im Halbdunkel der Spionage treiben der deutsche und auch ausländische Dienste ihr undurchsichtiges Spiel vor dem Hintergrund das Kölner Allotrias. Butler Parker und Lady Simpson sind diesmal allein auf sich gestellt, ohne die übliche Begleitung. Der Showdown findet dann wieder unter karnevalistischen Begleitumständen statt: zwischen schmetternder Musik, kostümierten Narren, dem Straßenfestzug und sonstigem Beiwerk heißt es nun Agenten gegen Agenten – und die beiden britischen Besucher von Köln kommen noch einmal davon. Sie haben einen famosen Karneval erlebt – aber mit Beigeschmack…

Parker wirft mit Schnee lind Dynamit

Urlaub im Schnee! Und dann noch in der Zentralschweiz, genauer gesagt: im idyllischen und weithin bekannten Kandersteg! Das Trio Parker/ Rander/Vivi Carlson ist angereist, hat allen kriminalistischen Ballast daheim in Chicago gelassen und freut sich auf weiße Ferien. Anwalt Mike Rander hat ein Chalet gemietet, idyllisch am Wald gelegen, mit direktem Blick auf den Kurort Kandersteg. Was kann schöner sein?

Aber dann: schon bald begegnet Josuah Parker einem alten Bekannten, der in USA nachweislich Verbindungen zur Cosa nostra hatte, seines unrühmlichen Zeichens ein Spezialist in Sachen «Mord». Da hatte die gnadenlose Vergangenheit das gemeinte Trio doch tatsachlich eingeholt, und das im urlaubsfrohen Schneeparadies!

Wer sollte hier in der sanft-ruhigen Schweiz ermordet werden? Parker lässt diese rhetorische Frage keine Ruhe. Trotz allerlei Ablenkung bei Curling und Skeleton-Abfahrt in der Eisrinne beweist der Butler, dass seine eigentliche Profession die Kriminalistik ist. Und schlussendlich werden die Bösewichte auch dingfest gemacht, vor allem geklärt, dass jener Prinz des Erbes wegen seine Schwester aus dem Wege räumen lassen wollte. Soweit also das berufliche Interesse des Butlers.

Aber Skeleton: wo auf der Welt gibt es das schon, – wenn nicht hier in der Winter-Schweiz? Im Gegensatz zum Rodeln, das bekanntlich seit einiger Zeit olympische Disziplin ist, und wo die Sportler ihre kleinen Schlitten rücklings liegend zu Tal steuern – im Gegensatz also dazu stürzt sich der Skeleton-Fahrer bäuchlings, Kopf voran, in und durch die Eisrinne. Wahrlich ein Todeskommando! Die winzigen Schlitten sind unter dem Körper des Fahrers gar nicht zu sehen.

Ist es ein Wunder, dass Butler Parker sich dieser absoluten Mutprobe stellen möchte? Schließlich: ein Parker muss einfach alles können, und dies nicht nur bezogen auf die diversen Anforderungen der kriminalistischen Wirklichkeit, sondern auch beim Ausüben des angeblich so «gesunden» Sports. Aber der Ehrgeiz eines Josuah Parker kannte kein Pardon – nicht einmal sich selbst gegenüber.

Parker reizt den Mann im Frack

Die Sache spielt in Locarno und Bellinzona, wo man bekanntlich italienisch spricht. Beherrscht Josuah Parker auch diese Sprache? Wir wissen es nicht, es ist auch nicht so wichtig. Erheblich interessanter ist die Tatsache, dass hier zwei Paare aufeinander treffen, welche die Aufklärung kriminalistischer Geheimnisse auf ihre Fahnen geschrieben haben: zum einen Anwalt Mike Rander/Butler Parker, zum anderen Lady Agatha Simpson/Kathy Porter. Erstere noch in Chicago ansässig, letztere aus London, ihrer Majestät Hauptstadt. Wir wollen nicht lange darum herumreden: anlässlich dieses Abenteuers in Locarno/Bellinzona führen die Wege dieser Vier zueinander, verknüpfen und verwirren sich, sind schließlich nicht mehr zu trennen – aus zweimal zwei werden vier, das Quartett wird geboren, das nun und in der Folge noch kaum gezahlte Erlebnisse gemeinsam bestehen sollte. Bis zum bitteren Ende…

Dazu kam noch dies: Butler Parker sollte hinüberwechseln zu Lady Simpson, seinen bisherigen Boss Rander verlassen. Der Wahrheit die Ehre – dies gefiel dem Butler zunächst überhaupt nicht. Zu eigensinnig und geradezu despotisch erschien ihm die englische Lady, die von sich so überzeugt zu sein schien wie Parker seinerseits von sich und seinen Fähigkeiten. Aber der Farbigkeit der Serie zuliebe segneten Autor/Verlag den neuen «Bund» wohl ab, und die Figuren des Periodikums fügten sich in ihr Serien-Schicksal – was blieb ihnen auch übrig?

So kam es – basierend auf diesem Abenteuer in der italienisch gefärbten Schweiz – zur neuen Konstellation: gewissermassen federführend die beiden skurrilen Protagonisten Josuah Parker und Lady Simpson, als Stichwortgeber die Gesellschafterin/Sekretärin Kathy Porter sowie Anwalt Mike Rander. Letzterer hatte schon bald nach der «Vereinigung» seine Praxis in Chicago aufgegeben und war übergesiedelt nach London. Hatte die entzückende Kathy bei diesem Entschluss eine entscheidende Rolle gespielt? Auch dies wissen wir nicht, nehmen es jedoch hier mal an.

Soviel mal an Generellem zum Thema Veränderungen im Parker-Periodikum. Was nun – und da müssen wir zurückgehen zum Thema des betreffenden Schweiz-Abenteuers-den Inhalt des «hervorragenden» Abenteuers angeht, so handelte es sich um die Machenschaften eines Immobilien- Haies – wie man heutzutage wohl sagt. Fast überflüssig, zu erwähnen, dass jener mit seinen Absichten kaum Chancen hatte gegen die vereinte «Schlagkraft» des neuen Quartetts. Eine Ausflugsbootfahrt auf dem Lago Maggiore trieb die Dinge voran, und ausnahmsweise hatte Parker sein hochbeiniges Monstrum – eben jenes alte Londoner Taxi – heranbringen lassen. So regelte sich alles auf bewährte Weise: zum Leidwesen der «Bösen», zum Erfolgserlebnis für die vier «Guten». Welcher Leser hätte auch anderes erwartet?

Aber noch einmal erwähnt, festgestellt und der Parker-Chronologie anheimgegeben: in diesem Text, eben dem Titel «Parker reizt den Mann im Frack», passierte jene bemerkenswerte Veränderung im «Innenleben» der Serie – des Butlers Wechsel von Mike Rander zu Lady Simpson und damit eine Aufgabe von Standort Chicago zugunsten London. Ob dies der Reihe gutgetan hat? Das konnten eigentlich nur die Leser entscheiden – ob sie weiter den «Parker» kauften oder nicht. So wie die Dinge liegen, honorierte man wohl diese Entwicklung, noch über Jahre hinweg erschienen die einschlägigen Abenteuer des Butlers – und meiner unmaßgeblichen Meinung nach ist diese Periode «Parker/Simpson» die skurrilste des gesamten Periodikums gewesen.

IV. Schluss-Bemerkungen

Was bleibt zu sagen? In Anbetracht unser heutigen Thematik, nämlich den Parker-Erlebnissen in Deutschland und der Schweiz, könnte man grundsätzlich nach dem Reiz des «Wirklichen» fragen, sofern dies in einem Periodikum von fiktiver Art überhaupt auftaucht. Sollen wir uns diesem Umstand gewissermassen die Dinge abschließend noch unterziehen? Ja doch? Nun gut, es sei. Lesermeinung ist uns schon immer sozusagen Befehl gewesen.

Vorausschicken wollen wir die Erkenntnis, dass es gewissermassen zwei unterschiedliche Formen von Wirklichkeitsbezug im Unterhaltungstext gegeben hat. Zum einen die oberflächliche Betrachtung, bei der lediglich gravierende Reizpunkte einer Stadt (Landschaft, Gegend) erwähnt und genannt wurden – zum anderen ein oft punktgenaues Eingehen auf gewisse Örtlichkeiten des gemeinten Terrains. Letztere Version findet man z. B. — sofern der jeweilige Autor informiert gewesen ist – bei Serien wie «Tom Shark» und «Harald Harst». Im Falle «Butler Parker» handelte es sich mehr um die erstere Art wenn mich Erinnerung und Wissen um die Dinge nicht täuschen.

Übrigens: einen Wirklichkeitsanspruch besonderer Art erlebte der Leser bei «Jerry Cotton» – der herausgebende Verlag Bastei tat dies sozusagen lauthals kund im Reklamebereich. Alle Straßen, Plätze, usw. in New-York seien präzise der Wahrheit nach geschildert, auch die genannten Entfernungen würden stimmen – deutsche Seeleute auf Landgang hätten dies nachgeprüft. Na wundervoll, muss man konstatieren – als ob es den «Jerry C.» tatsächlich geben würde. Mir persönlich indes war und ist es herzlich egal, ob Cotton/Decker da in exakter Zeit per Jaguar auf dem Broadway unterwegs waren, ob wirklich an der Ecke 42. Straße ein Drugstore (Tankstelle, etc.) vorhanden war, ob das geschilderte Theater tatsächlich so hieß. Gut, da hatte also Autor X (meist wohl Höber) per Stadtplan geschrieben. Doch was sollte das alles, welchen Unterhaltungswert wollte man projizieren? War es nicht – viel wichtiger, wenn der Text wenigstens lesbar gewesen ist – in guten Momenten sogar ausgezeichnet? Alles andere wirkt aufgepfropft, überflüssig, unnötig.

Eigentlich dürfte auch jedes Lokalkolorit mit präzisem Hintergrundcharakter nur für jenen Leser womöglich interessant sein, der die gemeinte Stadt selber kennt. Der weiß, wovon gerade gesprochen wird, was richtig oder umgekehrt geschildert wurde. Für einen Berliner Konsumenten waren das vielleicht die erwähnten Serien «Shark/Harst» – aber schon ein Leser von dergleichen Schriften in Hamburg/Köln/München/Wien/ Zürich/Bern ua. mochte dafür nur ein Achselzucken übrig haben.

Genug der Abschweifung. Abschließend noch einige Gedanken zu «Butler Parker» und dessen Spezifitäten. Außer seinen diversen «Kampfmitteln» dürfte die absolute Höflichkeit in Erinnerung geblieben sein, deren sich der Butler befleißigte. Ob Freund oder Feind: Josuah Parker fiel nie aus (seiner) Rolle, seine Selbstbeherrschung war gewissermaßen «übermenschlich». Dass dabei zuweilen die Ironie unüberhörbar gewesen ist, gehörte einfach zum vorsätzlich skurrilen Figurenbild. Und natürlich Parkers Ausdrucksweise an sich – dermaßen verdreht und manieriert, dass so mancher seiner Gesprächspartner erst einmal überlegen musste, was überhaupt gesagt worden war. Autor Dönges nannte diese Parker-Sprache zuweilen «barock», etwa im Sinne von überladen gemeint – dem wollen wir hier nicht widersprechen. Und als zusätzliches Moment von gewaltlosem Agieren lüftete der Butler seine dunkle Melone, deutete dann eine knappe Verbeugung an. Dass mit solchem Verhalten eine verärgerte Reaktion förmlich provoziert wurde, ist leicht vorstellbar, gehörte als Grundelement zum unwirklichen Konzept. Jener Grundidee also, welche den Parker-Geschichten verordnet worden war, und die wohl ihresgleichen suchte im weiten Feld der deutschsprachigen Unterhaltungsliteratur.

Aber wie das so ist, wenn Skurrilitäten angestrebt und benutzt werden: der (die) Autor(en) waren bestrebt, immer noch ein Glanzlicht draufzusetzen. Bei den Dönges-Texten blieb dies mehr oder weniger im Rahmen dessen, was sich sozusagen im Laufe der Erscheinungsjahre angesammelt hatte. Andere Schreiber – vor allem Wendt – bemächtigten sich der Dönges-Vorgabe, schrieben sich rasch ein, so dass hier kein großer Bruch im Erzählerischen entstand. Wenn nur nicht die zuweilen auftauchenden «Fehl-Vokabeln» gewesen wären. Der versierte Leser wusste: so hätte Dönges nie formuliert. Im Großen ganzen aber konnten Verlag und Leser mit den diversen «Ersatzleuten» zufrieden sein. Wobei in dieser Sicht die Autoren Wendt und Diedrichs gemeint sind.

Ein Novum seitens Curt H. Wendt muss allerdings noch einschlägig erwähnt werden – es gehört zum angedeuteten Bereich des «Draufsetzens» im Bereich der Butler-Sprache. Vorausgeschickt sei, dass Autor Dönges die Redeweise seines Parkers immer mehr verfeinert hatte, dessen skurril-pointiertes Kauderwelsch sozusagen «salonfähig» machte. Ungeachtet dessen gelang es Wendt, die Dinge in dieser Richtung auf die Spitze zu treiben. Er «verbot» dem Butler praktisch das Wort «ich»! Hatte es beispielsweise bei Dönges noch geheißen: «ich möchte zu bedenken geben, dass mir eine solche Reaktion absolut fremd ist», dann steigerte Wendt das zu: «man möchte zu bedenken geben, dass einem eine solche Reaktion absolut fremd ist».

Der Wortsalat ä la Parker war um eine verquaste Nuance erweitert worden. Diedrichs und sogar Dönges selber schlössen sich dieser Steigerung – welche auf den Schlussteil der Serie zu beziehen ist – an, übernahmen also jenes «man/einem» anstelle von «ich/mir». Nur gelegentlich rutschte Günter Dönges dann noch das alte «ich» heraus.

All das skurril/ungewöhnlich/verquast/ überdreht angelegte Wortgeklingel des Butlers Josuah Parker war natürlicher Weise beschränkt auf den Dialogbereich der Geschichten. Nur in dieser Konstellation konnten dergleichen Absonderlichkeiten in vollem Umfang zur Geltung kommen. Beschreibende Passagen waren da arg gehandicapt – von wenigen Stereotyp-Situationen einmal abgesehen. Doch weil der «Parker» ganz überwiegend vom Dialog «lebte», fielen vergleichsweise nüchterne Sequenzen kaum auf. Es gab sie ja so selten. Eine dieser «wortarmen» Parker-Geschichten – ich erinnere mich noch gut daran – ist der Text «Parkers Ferien mit den Ratten» (Nr. 155). Hier verbringt der Butler eine Urlaubszeit fern seiner üblichen Umgebung, weit weg von Lady Simpson, von Kathy Porter und Mike Rander, fern auch vom altvertrauten Stadthaus der Lady in London/Shepherds Market. Gewiss, Abenteuer abseits der britischen Metropole (oder früher: abseits Chicagos) hatte es viele gegeben – nicht zuletzt jene, von denen wir eingangs berichtet haben – aber Parker sozusagen im Alleingang und auf sich gestellt, mit wenig Gelegenheit, seine spezielle Sprache anzubringen: das war mal etwas anderes. Konnte die imaginäre Gleichung «Parker minus X (alles Gewohnte und Vertraute) = unverändertes Vergnügen» aufgehen? Ich fürchte, bzw. meine: ja doch! Denn zu viel von dem, was den Butler prägte, ihn ausmachte, nahm der Leser unwillkürlich mit ins vergleichsweise redearme Urlaubsvergnügen. Man wusste ja, wie Parker zu schwadronieren vermochte, wenn er nur die Gelegenheit dazu erhielt. Und so: auch ein schweigsamer Butler blieb immer noch himself. Um zu illustrieren, sei jenes etwas «andere» Parker-Abenteuer hier kurz und knapp skizziert:

Parkers Ferien mit den Ratten

Wie gesagt, der Butler hat Ferien und möchte diese auf seine Weise verbringen. Besonders von der doch recht dominanten Lady Simpson will er sich wenigstens zwei Wochen lang «erholen». Die Dame hatte zwar gegrollt, wollte mit von der Partie sein, doch Parker war hart geblieben. Ein Hausboot hatte er sich für diese Zeit gemietet; nicht klein und durchaus komfortabel. Irgendwo in den Norfolk Broads mit ihren verzweigten Flusslaufen – nordöstlich von London und nahe der Nordseeküste – möchte der Butler ausspannen, regenerieren; bei Wasserwandern samt Nichts tun. Wundervolles Vorhaben! Auch ein Parker braucht mal eine Pause…

Und dann kommt ihm doch etwas in die Quere – nichts Weltbewegendes, mehr Störendes. Der Butler ist irgendwie ungehalten, wehrt ab, so gut es halt geht und… schippert weiter. Seine kostbaren Ferien sollen ihm auf keinen Fall «versaut» werden. Denn in der Ferne warten ja Shepherds Market und Mylady, auch Kathy Porter nebst seinem Altboss Rander – ergo das ganze Butler-Leben; wahrscheinlich voller neuer Abenteuer und Erlebnisse. Zunächst jedoch braucht Parker nichts als Ruhe; keineswegs Aufregungen der herkömmlichen Art. Die sollen gefälligst warten…

Und tatsächlich bleibt der Butler bis zur Seite 52 (von 62) allein und sich selbst überlassen. Gewiss, irgendwelche Unregelmäßigkeiten fallen ihm auf, auch absolut Unschönes trägt sich zu – so wird der Butler z. B. niedergeschlagen und gefesselt; ein Novum in seiner Karriere. Dennoch ergibt sich wenig Gelegenheit für ihn, sein hanebüchenes Vokabular anzubringen, und Autor Dönges hat die Chance für lange Beschreibungen ohne Dialog – auch dies ein Novum.

Dann aber, gegen Ende der Geschichte, ist das alles vorbei. Agatha Simpson, die stramme Lady und Wortführerin der Mischpoke, erscheint mit Kathy Porter vor Ort und meint dreist, dass man einen Mann wie Parker doch nicht sich selbst überlassen dürfe. Auch ein gewisser Kriminalfall wurde sozusagen im Handstreich geklärt, und als die Lady dann das Hausboot übernimmt, gar seine Koje kurzerhand annektiert, da weiß Parker mit letzter Sicherheit: sein Urlaub ist perdu!

Das also war er: unser Bericht von Josuah Parkers «Besuchen» in Deutschland und der Schweiz – ergänzt von einem Hinweis auf ein etwas «anderes» Butler-Abenteuer voller Urlaubs-Duft. Gerade bei langlebigen Serien voller Konzept-Zwängen war/ist es ja zuweilen ganz erfrischend, die Helden auf Pfaden zu erleben, die noch nicht allzu «ausgetreten» sind. Man weiß bekanntlich um die Wirkungen von «frischem Blut» – und sei es nur von gedanklicher Art. Vor diesem Hintergrund: schade, dass das Parker-Team nicht auch mal in Berlin weilte — das hätte dem hier federführenden Berichterstatter als eingeborenem Reichshauptstädter womöglich besonderen Spaß gebracht. Hat wohl nicht sollen sein, obgleich der Hauptschreiber des Periodikums, also Günter Dönges, vor Zeiten in Berlin gelebt und gearbeitet hat. Lokale Kenntnisse wären demnach wohl genügend vorhanden gewesen. Und die Ausrede gilt nicht, dass Berlin kein gutes Helden-Pflaster besäße. «Tom Shark» und «Harald Harst» haben es über die Massen bewiesen, von früheren «Besuchern» aus der gemeinten Szene ganz zu schweigen. Waren doch einstige Helden von Rang oder auch weniger Klang zu Stippvisiten an der Spree. «Pinkerton» etwa und «Rolf Karsten», «Wanda von Brannburg» auch, gar «John Kling» in seinen frühen Tagen; und selbst der beste Mann des FBI – ja doch, «Jerry Cotton» mit Namen – weilte zweimal unterm Schatten von Brandenburger Tor und Funkturm. Damals übrigens noch – Berlin-Kenner und Cotton-Autor Höber wusste es, lässt demzufolge posthum grüßen – mit den speziellen Reizbegriffen Sektorengrenze und Ostsektor im übergeordneten Clinch. All dies ist längst vorbei, fast vergessen, die schnellebige Zeit kannte ja nie ein Pardon.

Nur auf olle Parker hat man hier vergeblich gewartet; jedenfalls was die Berliner Schmöker-Spezialisten angeht. Hamburg und Köln und München hat der Butler beehrt, auch Locarno und Kandersteg – vor Berlin aber schreckte er zurück. War es etwa eine britische Scheu vor den derb/konsequenten Grenzpolizisten von der ostdeutschen Lesart? Das mag ich eigentlich nicht annehmen – da hätte der Butler die Szene doch sozusagen spielerisch entschärft, indem er vornehm/distinguiert einen halben Schritt zurücktrat, dezent seine Melone lüftete und überaus höflich fragte:

«Meine Herren Grenzorgane, was wollen Sie nur von einem alten, müden und relativ verbrauchten Mann?»

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Autoren

Posted in Autoren, Romane on 14. November 2010 by tramway1435

Butler Parker verdanken wir Günter Dönges. Er schrieb in den 50er Jahren die ersten Titel unter verschiedenen Pseudonymen: Glenn Larring, Dan Cillingh und schließlich John D. Acton. Viele weitere Romanfiguren entstammen seiner Feder und er schrieb auch diese oftmals unter anderen Künstlernamen.

Im August 2001 verstarb der in Morsbach lebende 77jährige Schriftsteller, Journalist und Politiker. Nur einige Monaten zuvor hat er diese Website zufällig entdeckt und sich über das noch immer bestehende große Interesse an seiner Romanfigur Butler Parker riesig gefreut. So schrieb er uns am 19.3.2001 noch folgende Email:

Lieber Parker-Freund, mit dem Ausdruck tiefsten Respekts meldet sich hiermit Butler Parker, der noch immer nicht gewillt ist, auch nur annähernd zu glauben, daß einer meiner geneigten Freunde sich tatsächlich die Mühe gemacht hat, eine Liste der Parker-Hefte aufzustellen. Herzlichsten Dank…! Mit besten Wünschen und Grüßen Günter Dönges

Die vielen Fragen, die der Webmaster ihm stellte und noch stellen wollte, bleiben nun leider unbeantwortet. Das hier gezeigte Foto erhielten wir freundlicherweise von Wolfgang Dönges, dem Sohn. Im Web findet man weitere Hinweise auf das Schaffen von Günter Dönges:

  • TV-Serie „Polizeifunk ruft“. 52 Folgen à 25 Minuten, NDR, 1966-1970; Buch: Gustav Kampendonk, Günter Dönges; Regie: Hermann Leitner. Polizeifunk ruft trat im NDR die Nachfolge der Serie Hafenpolizei an.
  • Romanreihe „Familie Müller“. Die Serie ist Ende der 70er/ Anfang der 80er Jahre im Zauberkreis-Verlag erschienen. Die Romane erschienen anfangs auch unter dem Pseudonym Julia Wendt.
  • Weitere Pseudonyme: Mac Driving, Vicky Busum (diese Namen wurden allerdings auch von anderen Autoren verwendet!), Jeff Briester, Rolf van Kessel, Jerry Lonsdale, Henri de Vallon, Richard W. Drilling, Chester Gobinal, Mike B. Braster, Jerry Landing, Mickey Gillane, Conny Collins, Stuart Webbs und G. E. Webbs.
  • Mitautor bei den Romanreihen „Dämonenkiller“ (als Gay D. Carson), „Silber-Krimi/Pat Wilding“ (Wilding ist seine Erfindung, die meisten Geschichten aber schrieb Günter Netsch) und auch „Jerry Cotton“.

Ab Heft 285 schrieb Günter Dönges abwechselnd mit einigen weiteren Autoren die Parker-Romane (in Klammern die Anzahl der jeweils herausgegebenen Titel): Stefan Andler (4), Edmund Diedrichs (83), Axel Forell (2), Jochen Kobusch (9), Max Marek (2), Manfred Wegener (11) und Curd H. Wendt (97 – Autor identisch mit Edmund Diedrich) – insgesamt somit 208 Titel von Fremdautoren. Von Günter Dönges sind derzeit 416 Parker-Romanes bekannt (wobei es durchaus möglich ist, daß einige wenige der jüngeren Ausgaben davon doch von anderen stammen). Bei den ganz frühen Ausgaben gibt es noch einige kleine Ungereimtheiten mit einigen Leihbuch-Geschichten. In 2008 endeckten wir durch eine Zuschrift die niederländsiche Butler Parker-Romanheftreihe (siehe unten auf unserer Seite „Titelliste“). Hier ist Günter Dönges der Autor, angegeben wird er allerdings mit John Perkins.bp_kelter3.jpg